Studie deckt Vorzüge und Mängel auf

Bayerns Unternehmen fordern weniger Bürokratie

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Der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt

München - Bayerns Unternehmen sind mit ihrem Standort weitgehend zufrieden. Das hat eine Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ergeben. Unzufriedenheit gibt es dafür in anderen Bereichen.

Rund 97 Prozent der Unternehmen würden ihren Standort laut der Studie wieder in Bayern wählen. Dennoch haben die Firmen auch mit Blick auf die Landtagswahl etliche Anliegen: Dazu gehört neben dem Kampf gegen einen Fachkräftemangel oder die Versorgung mit schnellem Internet auf dem Land auch eine effizientere Verwaltung. Die Studie sollte am Dienstagabend in München vorgestellt werden.

„Die bayerischen Unternehmer erwarten vom Staat einen deutlichen Bürokratieabbau, die Vereinfachung der Verfahren und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen“, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollte nach Meinung von 64,5 Prozent der rund 1400 befragten Firmen verbessert werden. „Um den Fachkräftebedarf zu decken, fordern die Unternehmen mehr Initiativen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung“, sagte Brossardt. „Insbesondere sprechen sie sich für eine Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen und einen Ausbau der beruflichen Weiterbildung aus.“

dpa

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