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Insolvenzantrag

Münchner Luxus-Modehaus Rena Lange ist pleite

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Das Rena-Lange-Geschäft in der Münchner Maffeistraße.

München - Das traditionsreiche Münchner Modehaus Rena Lange ist insolvent.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der M. Lange & Co. GmbH sei der Rechtsanwalt Christian Gerloff bestellt worden, teilte ein Sprecher Gerloffs am Donnerstag in München mit. Gerloff sei auch Sachwalter der Rena Lange Holding GmbH, die einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt hat. Die Tochtergesellschaft St. Emile sei nicht betroffen. Das Amtsgericht München bestätigte die Angaben.

Von der Insolvenz sind rund 120 Beschäftigte vorwiegend am Standort München betroffen. Als Hintergrund nannte Gerloffs Sprecher Liquiditätsengpässe bei laufenden Umbaumaßnahmen des Unternehmens sowie im operativen Geschäft. „Oberste Priorität hat nun, dass der Geschäftsbetrieb von Rena Lange stabilisiert wird und ohne Einschränkungen weitergehen kann“, erklärte Gerloff. Er werde unverzüglich Gespräche mit den finanzierenden Banken und anderen wichtigen Geschäftspartnern aufnehmen, um Handel, Lieferanten und Kunden möglichst rasch Sicherheit zu geben. Im zweiten Schritt solle ausgelotet werden, ob ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeitet werden könne.

Im Geschäftsjahr 2012/13 hatte Rena Lange rund 25 Millionen Euro umgesetzt. Das 1916 gegründete Unternehmen zählt den Angaben zufolge zu den traditionsreichsten deutschen Anbietern luxuriöser Damenmode im Prêt-à-Porter- und Couture-Bereich.

dpa

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