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Kapitalspritze steht noch aus

NordLB steigert Konzernergebnis und senkt Verwaltungsaufwand

Die milliardenschwere geplante Stützung der Bank ist weiter in der Schwebe: Noch immer steht eine Entscheidung der EU aus, ob die vorgesehene Finanzspritze mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar ist. Foto: Ole Spata
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Die milliardenschwere geplante Stützung der Bank ist weiter in der Schwebe: Noch immer steht eine Entscheidung der EU aus, ob die vorgesehene Finanzspritze mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar ist. Foto: Ole Spata

Hannover (dpa) - Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) sieht sich trotz der weiter ausstehenden Kapitalspritze auf einem guten Weg. Im ersten Halbjahr steigerte die Bank das Konzernergebnis deutlich auf 149 (Vorjahr: 54) Millionen Euro, wie die NordLB in Hannover mitteilte.

Der Verwaltungsaufwand lag mit 487 Millionen Euro rund 7 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2018. Die Restrukturierungskosten schlugen mit 71 (16) Millionen Euro zu Buche, die Risikovorsorge lediglich mit minus einer (minus 31) Million Euro. «Mit dem Geschäftsverlauf in der ersten Jahreshälfte können wir durchaus zufrieden sein», sagte NordLB-Vorstandschef Thomas Bürkle.

Allerdings plant die Bank im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der NordLB für das zweite Halbjahr hohe Restrukturierungsaufwendungen. «Entsprechend halten wir auch an unserer Prognose fest, wonach die Bank das Gesamtjahr 2019 mit einem Verlust abschließen wird.»

Die milliardenschwere geplante Stützung der Bank ist weiter in der Schwebe: Noch immer steht eine Entscheidung der EU-Kommission aus, ob die vorgesehene Finanzspritze mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar ist. Die NordLB braucht wegen Milliardenverlusten mit der Schiffsfinanzierung und höheren Anforderungen der Bankenaufsicht dringend frisches Kapital. Den Großteil der rund 3,6 Milliarden Euro will das Land Niedersachsen schultern, zudem sind das Land Sachsen-Anhalt und die Sparkassen-Gruppe beteiligt.

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