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Opel-Händler kooperieren mit GM ohne zu zahlen

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Die europäischen Opel-Händler sagen General Motors ihre Unterstützung zu - aber ohne Geld.

Assen - Die Sanierungspläne des Autobauers Opel gehen weiter. Dabei hat GM die Unterstützung der europäischen Opel-Händler zugesagt bekommen. Geld fließt allerdings keins.

Die europäischen Opel-Händler haben dem neuen und alten Mutterkonzern General Motors (GM) ihre volle Unterstützung bei der Sanierung des angeschlagenen Autobauers zugesagt. Geld wollen sie nach dem geplatzten Verkauf an Magna aber nicht mehr bereitstellen, sagte ein Sprecher des Händlerverbands Euroda am Mittwoch im niederländischen Assen.

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Der Verbandsvorsitzende Jaap Timmer sagte nach einem Treffen mit GM-Boss Fritz Henderson: “Wir wären mit Magna glücklich gewesen, aber nach der anfänglichen Überraschung akzeptieren wir die Entscheidung von GM, Opel nicht zu verkaufen.“ Schließlich habe man bereits jahrzehntelang gut mit General Motors zusammengearbeitet. Henderson habe Timmer zugesagt, dass GM Opel nicht in die Insolvenz schicken werde. Das sei nicht nötig und höchst unwahrscheinlich. Zugleich habe der GM-Vorstandsvorsitzende Opel mehr Eigenständigkeit versprochen. Allerdings müsse die deutsche Tochter ein komplett integrierter Teil des GM-Verbunds bleiben.

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Vor Journalisten hatte Henderson am Dienstag in Rüsselsheim gesagt: “Wir müssen unsere Arbeitsweisen in Europa ändern. Führt das zu mehr Unabhängigkeit? Ich denke ja.“ Die künftige europäische Führungsmannschaft müsse genau wie andere regionale GM-Führungen die Kompetenz haben, Entscheidungen zur Produktion, Ein- und Verkauf oder Marketing zu treffen. Ob die vom Betriebsrat geforderte Opel AG der richtige Weg zum Erfolg sei, bezweifelte er aber.

Die europäischen Händler hatten im Frühjahr beschlossen, Opel im Falle einer Trennung vom Mutterkonzern GM mit bis zu 500 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Im Gegenzug hatten sie eine Beteiligung gefordert, beispielsweise an einer neu zu gründenden Opel-Bank. Nach dem gescheiterten Verkauf zogen sie ihr Angebot zurück.

dpa

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