Opel-Verhandlungen: GM wollte finanzielle Vorteile herausschlagen

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GM wollte finanzielle Vorteile herausschlagen.

Berlin - In den Verhandlungen über eine Herauslösung von Opel aus dem inzwischen insolventen US-Mutterkonzern hat General Motors offenbar bis zuletzt versucht, finanzielle Vorteile für sich herauszuschlagen.

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Wie die “Financial Times Deutschland“ in ihrer Dienstagausgabe berichtet, entdeckten Berater des Wirtschaftsministeriums erst unmittelbar vor Beginn der entscheidenden Sitzung am Freitagabend einen Passus im Anhang zu einem Kreditvertrag über 1,5 Milliarden Euro für Opel und Vauxhall, der GM einen Geldsegen von 334 Millionen Euro beschert hätte. Das Geld sollte dem Bericht zufolge unmittelbar nach Einrichtung der Kreditlinie auf ein Konto auf den Cayman Islands transferiert werden.

Im Gegenzug hätte GM Europe eine Forderung gegenüber GM in der gleichen Höhe erhalten sollen. Der Passus wurde ersatzlos gestrichen, GM habe später behauptet, der ganze Vorgang sei ein Versehen gewesen, meldete das Blatt unter Berufung auf Verhandlungskreise.

ap

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