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Details noch offen

Paris will ausländische Lastwagen zur Kasse bitten

Lastwagen auf der A25 nahe Armentières im Norden Frankreichs. Foto: Philippe Huguen/AFP/dpa/Symbolbild
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Lastwagen auf der A25 nahe Armentières im Norden Frankreichs. Foto: Philippe Huguen/AFP/dpa/Symbolbild

Paris (dpa) - Die Pariser Regierung will ausländische Lastwagen für die Nutzung französischer Straßen zur Kasse zu bitten.

«Wir arbeiten (...) an einer Art Vignette, um es insbesondere zu ermöglichen, gewissermaßen die ausländischen Lastwagen zu besteuern, die Frankreich nur durchqueren», sagte Umweltminister François de Rugy dem Sender BFMTV. «Wir wollen 2019 die richtige Lösung finden.» Die französische Transportbranche reagierte am Montag besorgt und will sich gegen Mehrkosten für ihre Unternehmen stemmen.

Der Verband OTRE warnte, dass eine solche Maßnahme zwingend auch für französische Fahrzeuge gelten müsse. EU-Regeln verbieten grundsätzlich eine Diskriminierung ausländischer Lastwagen durch Straßengebühren. Details zu den Überlegungen nannte Minister De Rugy in dem Interview am Sonntag nicht - offen blieb etwa, für wen und auf welchen Straßen die Gebühr Pflicht sein könnte. Er versicherte aber, dass die entsprechende EU-Richtlinie eingehalten werde.

Es gehe nicht nur um ökologische Überlegungen, sagte De Rugy: Man brauche Ressourcen, um Investitionen ins Straßen- und Eisenbahnnetz zu finanzieren, «damit wir nicht Phänomene wie den Unfall von Genua erleiden». In der italienischen Stadt war Mitte August eine Autobahnbrücke eingestürzt, 43 Menschen starben.

In Frankreich müssen Auto- und Lastwagenfahrer für zahlreiche Autobahn-Abschnitte, die von privaten Firmen betrieben werden, bereits Mautgebühren zahlen.

Interview Umweltminister De Rugy bei BFMTV, Frz.

EU-Richtlinie zu Straßen-Gebühren für schwere Nutzfahrzeuge

Interview Verkehrsministerin Borne bei RMC, Frz.

Mitteilung OTRE, Frz.

Interview FNTR-Delegierte Berthelot bei RTL, Frz.

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