+++ Eilmeldung +++

CSU-Machtkampf im Live-Ticker

CSU dementiert Medienbericht über Seehofer-Entscheidung

CSU dementiert Medienbericht über Seehofer-Entscheidung

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Pfarrkirchen - Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen ist leicht gesunken. Im September waren 269 Personen weniger als im August ohne Arbeit.

Auf einen Blick:

  • Arbeitslosenzahl September 2012: -269 auf 5.703
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +55
  • Arbeitslosenquote September 2012: 3,2 Prozent
  • Arbeitslosenquote im Vorjahresvergleich: 3,2 Prozent
  • Bestand offene Stellen September 2012: 1.423
  • Bestand offene Stellen im Vorjahresvergleich: -126
  • Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum August um fünf Prozent, die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf nun 3,2 Prozent. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit nach der Ferien- und Urlaubszeit ist üblich und darauf zurückzuführen, dass mehr Personalentscheidungen getroffen werden und viele junge Arbeitssuchende eine Ausbildung, ein Studium oder eine weiterführende Schule beginnen.
  • Der Bestand an offenen Stellen liegt aktuell leicht unter dem Niveau des Vormonates und des Vorjahres. In einigen Branchen können vakante Arbeitsplätze jedoch nach wie vor nicht ohne Weiteres besetzt werden.

Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Pfarrkirchen

Statistik (pdf):

Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, ist leicht gesunken. Im September waren 5.703 Menschen ohne Arbeit, das sind 269 Personen (fünf Prozent) weniger als im August. 2.697 Menschen (Vormonat: 2.883) wurden von der Agentur für Arbeit betreut, 3.006 (Vormonat: 3.089) Menschen von den Jobcentern. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken und betrug 3,2 Prozent. Die gleiche Arbeitslosenquote wurde auch September des letzten Jahres gemessen, damals waren noch 55 Personen (ein Prozent) weniger Menschen ohne Job.

„Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit ist für diese Jahreszeit üblich. Mit Ende der Urlaubs- und Ferienzeit werden wieder mehr Personalentscheidungen getroffen. Außerdem haben einige junge Arbeitssuchende eine Ausbildung, ein Studium oder eine weiterführende Schule begonnen“, erläutert die Leiterin der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, Jutta Müller, zu den neuen Arbeitsmarktzahlen. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin beständig, die Arbeitslosenzahlen sind derzeit beinahe identisch mit den Werten aus dem letzten Jahr. Festzustellen ist jedoch, dass die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt leicht abnimmt: es werden weniger Menschen ausgestellt, jedoch auch weniger eingestellt, wie unsere Zu- und Abgangszahlen verdeutlichen“. Gegenüber dem Vorjahr meldeten sich weniger Menschen arbeitslos, gleichzeitig konnten jedoch auch weniger Menschen die Arbeitslosigkeit beenden. 1.714 Arbeitslosmeldungen (42 Personen bzw. zwei Prozent weniger im Vergleich zum September 2011) und 1.986 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit (195 Personen bzw. neun Prozent weniger als im September 2011) wurden gezählt.

1.591 Frauen und Männer waren im September ein Jahr und länger ohne Beschäftigung und damit langzeitarbeitslos, dies sind zwei Personen weniger als im Vormonat. Gegenüber September 2011 ist ein Rückgang von 35 Personen (zwei Prozent) festzustellen. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen beträgt, gemessen an der Gesamtzahl aller Arbeitslosen, 28 Prozent; drei Viertel der Langzeitarbeitslosen (1.244 Personen) waren bei den Jobcentern gemeldet.

Die Zahl der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, ist im Vergleich zum August gesunken. 1.973 Ältere waren im September arbeitslos gemeldet, 84 (vier Prozent) weniger als im Vormonat. Gegenüber September 2011 ist die Arbeitslosigkeit Älterer jedoch um 66 Personen (vier Prozent) gestiegen. Die Älteren stellen weiterhin einen hohen Anteil (35 Prozent) an der Gesamtarbeitslosigkeit.

„Es muss nach wie vor alles daran gesetzt werden, auch ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier gilt unser Appell nicht zuletzt den Arbeitgebern“, betont Jutta Müller.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist, wie eingangs beschrieben, erwartungsgemäß gesunken. Im September waren 750 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, dies sind 126 (14 Prozent) weniger als im August. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosigkeit sank dadurch von knapp 15 auf 13 Prozent. Im September 2011 war die Jugendarbeitslosigkeit ähnlich ausgeprägt, sechs junge Menschen weniger waren damals ohne Job.

Der Bestand an offenen Stellen im Agenturbezirk Pfarrkirchen ist im September leicht gesunken. 1.423 Stellen waren im Bestand, dies sind 67 Stellen (fünf Prozent) weniger als im August und 126 Stellen (acht Prozent) weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. 575 freie Stellen wurden im Agenturbezirk Pfarrkirchen neu gemeldet. Dies sind 106 Stellenzugänge (16 Prozent) weniger als im Vormonat und 138 (19 Prozent) weniger als im September 2011.

Jutta Müller erläutert zum Stellenmarkt: „Schwankungen im Stellenbestand und- Zugang sind im Jahresverlauf üblich – leichte Rückgänge wie im September sind regelmäßig zu beobachten. Insgesamt ist der Fachkräftebedarf immer noch. In einigen Branchen, z.B. im Metall- und Elektrobereich, in der Gesundheitsbranche oder im Baugewerbe, können vakante Stellen für Fachkräfte nach wie vor nicht ohne Weiteres besetzt werden.“ Die Agenturleiterin appelliert an die Betriebe, vermehrt alternative Wege zur Mitarbeitergewinnung in Betracht zu ziehen: „Unternehmen sind gut beraten, auch älteren Arbeitnehmern, Personen mit formal geringerer Qualifizierung oder Menschen mit Handicap eine Chance zu geben. Diese Menschen stellen ein Potential dar, dem mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf mehr Aufmerksamkeit zukommen muss.“

Zusätzlich zu den 5.703 registrierten Arbeitslosen umfasst die Unterbeschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen weitere 2.059 Personen. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen insbesondere die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an bestimmten Maßnahmen der Arbeitsförderung teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind (wie z. B. in Krankheit oder in vorruhestandsähnlichen Regelungen) und insoweit den Arbeitsmarkt entlasten.
Damit wird ein vollständigeres Bild über die Zahl von Menschen mit Problemen am Arbeitsmarkt sowie über das Ausmaß fehlender regulärer Beschäftigung gezeichnet. Die Unterbeschäftigung zählt insgesamt 7.762 Personen.

Zum Ausbildungsstellenmarkt im Agenturbezirk Pfarrkirchen

Die Berufsberatung schließt ihr Berichtsjahr am 30. September 2012 ab. Die Bilanz zum Ausbildungsmarkt wird in einem gesonderten Bericht Anfang November 2012 veröffentlicht.

Regionale Daten: Hauptagentur Pfarrkirchen mit Jobcenter Rottal-Inn (Landkreis Rottal-Inn)

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Rottal-Inn hat sich von August auf September um 118 Personen (sechs Prozent) verringert. Aktuell sind 1.754 Personen gemeldet, dies sind in etwa so viele wie vor einem Jahr (+ sechs). Die Arbeitslosenquote betrug, wie auch im September des letzten Jahres, 2,8 Prozent. 810 Arbeitslose (Vormonat: 893) waren bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 944 (Vormonat: 979) beim Jobcenter. Der Landkreis Rottal-Inn hält weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Pfarrkirchen.

Gegenüber dem Vorjahr meldeten sich weniger Menschen arbeitslos, gleichzeitig konnten jedoch auch weniger Menschen die Arbeitslosigkeit beenden. 524 Arbeitslosmeldungen (29 Personen bzw. fünf Prozent weniger im Vergleich zum September 2011) und 648 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit (98 Personen bzw. 13 Prozent weniger als im September 2011) wurden gezählt.

488 Frauen und Männer waren länger als ein Jahr ohne Beschäftigung und damit langzeitarbeitslos. Dies sind zwölf Personen bzw. zwei Prozent weniger als im August, aber 24 Personen bzw. fünf Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen, gemessen an allen Arbeitslosen, beträgt 28 Prozent. Rund drei Viertel aller Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Bei der Zahl der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, zeigt sich ein ähnliches Bild. 624 Ältere waren im September auf Arbeitssuche, dies sind etwas weniger als im August (-36 Personen bzw. sechs Prozent), aber etwas mehr als vor einem Jahr (+ 38 Personen bzw. sieben Prozent). Die Älteren haben weiterhin einen sehr hohen Anteil (36 Prozent) an der Gesamtarbeitslosigkeit. „Es muss nach wie vor alles daran gesetzt werden, auch ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier gilt unser Appell nicht zuletzt den Arbeitgebern“, betont Jutta Müller.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat erwartungsgemäß gesunken. 268 junge Menschen unter 25 Jahren waren im September ohne Arbeit, 27 (neun Prozent) weniger als im Vormonat. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosigkeit sank dadurch von 16 auf 15 Prozent. Im Vergleich zum September 2011 stieg die Jugendarbeitslosigkeit um 14 Personen (sechs Prozent) an.

Der Bestand an offenen Stellen im Landkreis Rottal-Inn ist gegenüber dem Vormonat und auch dem Vorjahr leicht gesunken. Mit 555 waren im September 28 Stellen (fünf Prozent) weniger im Bestand als im August, im Vergleich zum September 2011 wurden 52 Stellen (neun Prozent) weniger gezählt. 226 Stellenangebote wurden neu gemeldet, dies sind 56 (20 Prozent) weniger als im August und 46 (17 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Stellenangebote kamen hauptsächlich aus dem Dienstleistungsbranche, dem Handel, dem verarbeitenden Gewerbe und aus der Gastronomie.

Jutta Müller erläutert zum Stellenmarkt: „Schwankungen im Stellenbestand und- Zugang sind im Jahresverlauf üblich – leichte Rückgänge wie im September sind regelmäßig zu beobachten. Insgesamt ist der Fachkräftebedarf immer noch. In einigen Branchen, z.B. im Metall- und Elektrobereich, in der Gesundheitsbranche oder im Baugewerbe, können vakante Stellen für Fachkräfte nach wie vor nicht ohne Weiteres besetzt werden.“ Die Agenturleiterin appelliert an die Betriebe, vermehrt alternative Wege zur Mitarbeitergewinnung in Betracht zu ziehen: „Unternehmen sind gut beraten, auch älteren Arbeitnehmern, Personen mit formal geringerer Qualifizierung oder Menschen mit Handicap eine Chance zu geben. Diese Menschen stellen ein Potential dar, dem mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf mehr Aufmerksamkeit zukommen muss.“

Regionale Daten: Geschäftsstelle Altötting mit Jobcenter Altötting (Landkreis Altötting)

Im Landkreis Altötting ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat gesunken. 1.829 Menschen waren ohne Beschäftigung, dies sind 94 Personen (fünf Prozent) weniger als im August. Die Arbeitslosenquote betrug 3,1 Prozent. 913 Arbeitslose (Vormonat: 975) waren bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 916 (Vormonat: 948) beim Jobcenter. Im Vergleich zum September 2011 ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 53 Personen (drei Prozent) zu verzeichnen, die Arbeitslosenquote lag damals bei 3,2 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr meldeten sich weniger Menschen arbeitslos, gleichzeitig konnten jedoch auch weniger Menschen die Arbeitslosigkeit beenden. 563 Arbeitslosmeldungen (23 Personen bzw. vier Prozent weniger im Vergleich zum September 2011) und 648 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit (30 Personen bzw. vier Prozent weniger als im September 2011) wurden gezählt.

495 Frauen und Männer waren im September länger als ein Jahr ohne Beschäftigung und damit langzeitarbeitslos. Dies sind zwei Personen mehr als im August und vier Personen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen, gemessen an allen Arbeitslosen, beträgt 27 Prozent. Rund zwei Drittel (336 Personen) werden vom Jobcenter Altötting betreut.

Die Zahl der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, sank im Vergleich zum Augst um 14 (zwei Prozent) auf 653 Personen. Im Vergleich zum September 2011 sind vier ältere Menschen mehr auf Arbeitssuche. Die Älteren haben weiterhin einen hohen Anteil (36 Prozent) an der Gesamtarbeitslosigkeit. „Es muss nach wie vor alles daran gesetzt werden, auch ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier gilt unser Appell nicht zuletzt den Arbeitgebern“, betont Jutta Müller.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat erwartungsgemäß gesunken. 234 junge Menschen unter 25 Jahren waren im September ohne Arbeit, dies sind 47 Personen (17 Prozent) weniger als im Vormonat und 12 Personen (fünf Prozent) weniger als vor einem Jahr. Der Anteil der Jüngeren an der Gesamtarbeitslosigkeit ist dadurch von 15 auf 13 Prozent gesunken.

Im Landkreis Altötting sind derzeit 350 offene Stellen im Bestand. Dies sind 27 (sieben Prozent) weniger als im Vormonat und 64 (16 Prozent) weniger als im September des Vorjahres. 153 Stellenangebote wurden im Berichtsmonat neu gemeldet, 28 (16 Prozent) weniger als im August und 41 (21 Prozent) weniger als im September 2011. Die Stellenangebote kamen überwiegend aus der Dienstleistungsbranche und dem verarbeitenden Gewerbe.

Jutta Müller erläutert zum Stellenmarkt: „Schwankungen im Stellenbestand und- Zugang sind im Jahresverlauf üblich – leichte Rückgänge wie im September sind regelmäßig zu beobachten. Insgesamt ist der Fachkräftebedarf immer noch. In einigen Branchen, z.B. im Metall- und Elektrobereich, in der Gesundheitsbranche oder im Baugewerbe, können vakante Stellen für Fachkräfte nach wie vor nicht ohne Weiteres besetzt werden.“ Die Agenturleiterin appelliert an die Betriebe, vermehrt alternative Wege zur Mitarbeitergewinnung in Betracht zu ziehen: „Unternehmen sind gut beraten, auch älteren Arbeitnehmern, Personen mit formal geringerer Qualifizierung oder Menschen mit Handicap eine Chance zu geben. Diese Menschen stellen ein Potential dar, dem mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf mehr Aufmerksamkeit zukommen muss.“

Regionale Daten: Geschäftsstelle Mühldorf mit Jobcenter Mühldorf (Landkreis Mühldorf)

Im Landkreis Mühldorf ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 57 Personen (drei Prozent) gesunken. 2.120 Menschen waren damit im September ohne Arbeit. Bei der Agentur für Arbeit waren 974 Personen (Vormonat: 1.015) gemeldet, das Jobcenter Mühldorf betreute 1.146 arbeitslose Menschen (Vormonat: 1.162). Die Arbeitslosenquote betrug 3,6 Prozent (Vormonat: 3,7 Prozent).
Im Vergleich zum September 2011 stieg die Arbeitslosigkeit um 102 Personen (fünf Prozent) an; die Arbeitslosenquote lag damals bei 3,5 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr meldeten sich mehr Menschen arbeitslos, gleichzeitig konnten weniger Menschen die Arbeitslosigkeit beenden. 627 Arbeitslosmeldungen (10 Personen bzw. zwei Prozent mehr im Vergleich zum September 2011) und 690 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit (67 Personen bzw. neun Prozent weniger als im September 2011) wurden gezählt.

608 Menschen waren im September länger als ein Jahr ohne Beschäftigung und damit langzeitarbeitslos, dies sind 8 Personen mehr als im Vormonat. Gegenüber September 2011 ist jedoch ein Rückgang um 55 Personen bzw. acht Prozent in dieser Personengruppe zu verzeichnen. Ihr Anteil, gemessen an der Gesamtzahl aller Arbeitslosen, beträgt 29 Prozent. Der weitaus überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen (524 Personen) wird vom Jobcenter Mühldorf betreut.

Die Zahl der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, nahm im Vergleich zum August leicht ab. 696 ältere Arbeitnehmer waren ohne Job, dies sind 34 (fünf Prozent) weniger als im Vormonat. Gegenüber dem September 2011 ist jedoch ein Anstieg von 24 Personen (vier Prozent) zu verzeichnen. Die Älteren stellen weiterhin einen hohen Anteil (33 Prozent) an der Gesamtarbeitslosigkeit. „Es muss nach wie vor alles daran gesetzt werden, auch ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier gilt unser Appell nicht zuletzt den Arbeitgebern“, betont Jutta Müller.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat erwartungsgemäß gesunken. 248 junge Menschen unter 25 Jahren waren im September ohne Arbeit, dies sind 52 Personen (17 Prozent) weniger als im August. Der Anteil der Jüngeren an der Gesamtarbeitslosigkeit ist dadurch von 14 auf zwölf Prozent gesunken. Im Vergleich zum September 2011 stieg die Jugendarbeitslosigkeit um vier Personen (zwei Prozent) an.

Der Bestand an offenen Stellen ist im Landkreis Mühldorf leicht gesunken. Mit 518 an der Zahl waren es 12 Stellen (zwei Prozent) weniger als im Vormonat und zehn Stellen (zwei Prozent) weniger als September des Vorjahres. 196 Stellenangebote wurden im Berichtsmonat neu gemeldet. Dies sind 22 (zehn Prozent) weniger als im Vormonat, und 51 (21 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Stellenangebote kamen überwiegend aus der Dienstleistungsbranche, dem Handel, dem verarbeitenden Gewerbe und aus der Gastronomie.

Jutta Müller erläutert zum Stellenmarkt: „Schwankungen im Stellenbestand und- Zugang sind im Jahresverlauf üblich – leichte Rückgänge wie im September sind regelmäßig zu beobachten. Insgesamt ist der Fachkräftebedarf immer noch. In einigen Branchen, z.B. im Metall- und Elektrobereich, in der Gesundheitsbranche oder im Baugewerbe, können vakante Stellen für Fachkräfte nach wie vor nicht ohne Weiteres besetzt werden.“ Die Agenturleiterin appelliert an die Betriebe, vermehrt alternative Wege zur Mitarbeitergewinnung in Betracht zu ziehen: „Unternehmen sind gut beraten, auch älteren Arbeitnehmern, Personen mit formal geringerer Qualifizierung oder Menschen mit Handicap eine Chance zu geben. Diese Menschen stellen ein Potential dar, dem mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf mehr Aufmerksamkeit zukommen muss.“

Pressemitteilung Agentur für Arbeit Pfarrkirchen

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser