Fitch stuft Griechenland weiter herab

Athen - Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung hat Fitch Griechenland weiter abgestuft. Die Ratingagentur begründete den Schritt mit der Gefahr, dass Griechenland aus der Euro-Zone austritt.

Anlagen seien nun in der Kategorie CCC zu sehen, in der beträchtliche Risiken bestehen und nur bei günstiger Entwicklung keine Ausfälle zu erwarten sind. Bisher hatte die Ratingagentur das vom Staatsbankrott bedrohte Euro-Land in der Kategorie B- eingestuft.

Fitch führte für seine Entscheidung auch das gute Abschneiden von Parteien bei der Wahl vom 6. Mai an, die gegen den von EU und IWF geforderten harten Sparkurs sind. Nach den erfolglosen Versuchen einer Regierungsbildung wird das Land nun bis zur nächsten Wahl am 17. Juni von einer Übergangsregierung geführt. Die bevorstehende Wahl wird von Beobachtern zunehmend als eine Art Volksabstimmung über Verbleib oder Austritt aus der Währungsunion gesehen.

Was machen Ratingagenturen eigentlich genau?

Was machen Ratingagenturen eigentlich genau?

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser