Corona-Krise

Regeln für Gastgewerbe werden weiter gelockert

+
Trotz strahlender Sonne sind die meisten Plätze vor einer Gaststätte an der Brandenburger Straße in Potsdam leer. Ab Montag treten im Gastgewerbe weitere Lockerungen in Kraft. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Im schwer von der Corona-Krise getroffenen Gastgewerbe stehen weitere Lockerungen bevor. Ein Branchenverband kritisiert allerdings uneinheitliche Regelungen.

Berlin (dpa) - Das Gastgewerbe kann in vielen Bundesländern zumindest ein bisschen aufatmen. Am Montag werden in weiteren Bundesländern die Öffnungsverbote für Restaurants, Cafés, Hotels und andere Einrichtungen aufgehoben.


Der Branchenverband Dehoga kritisierte allerdings uneinheitliche Regelungen selbst in den Ländern. Die Regelungen unterscheiden weiter stark: Während in Berlin Kneipen auch am Wochenende noch geschlossen blieben, konnten beispielsweise in Brandenburg die Wirte bereits des Ausschank starten. Überall gelten weiterhin Abstands- und Hygieneregeln: Menschen müssen in Restaurants 1,5 Meter Abstand halten, Service-Kräfte dürfen häufig nur mit einem Mund-und-Nasen-Schutz bedienen. Auch bei Hotels und Ferienunterkünften zeigt sich ein ähnlicher Flickenteppich.

Der Dehoga-Landesverband Brandenburg kritisierte die unterschiedliche Umsetzung der Lockerungsverordnungen des Landes durch Kommunen und Landkreise für das Gastgewerbe und wünschte sich mehr Einheitlichkeit. Er bekomme zahlreiche wütende Anrufe von Kollegen, die sich über unterschiedliche Regelungen beschwerten, sagte der brandenburgische Dehoga-Präsident Olaf Schöpe.

Kommentare