Prozess um Sal. Oppenheim

Hübsche Richterin gegen Ex-Banker

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Die hübsche Richterin Sabine Grobecker verhandelt im Fall Sal. Oppenheim.

Köln - Es geht um eine Menge Geld. Der Fall um die Sal. Oppenheim ist einer der spektakulärsten Wirtschaftsprozesse der letzten Jahre. Im Mittelpunkt steht auch die hübsche Richterin.

In einem der größten Wirtschaftsstrafprozesse der Nachkriegszeit muss sich seit Mittwoch die Ex-Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim wegen schwerer Untreue verantworten.

Auf der Anklagebank: Matthias Graf von Krockow, Christopher Freiherr von Oppenheim, Friedrich Carl Janssen, Dieter Pfundt und Josef Esch.

Ihnen wird Untreue in besonders schwerem Fall und Beihilfe dazu vorgeworfen. Es geht um verlustreiche Immobiliengeschäfte, mit denen sie die einst größte europäische Privatbank um fast 150 Millionen Euro geschädigt haben sollen.

Bis zu zehn Jahre Haft möglich

Bei einer Verurteilung droht der Ex-Bankenführung eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren. Alle fünf beteuern - soweit sie sich bisher geäußert haben - ihre Unschuld.

Ein besonderer Augenmerk liegt auf Richterin Sabine Grobecker. Sie muss am Donnerstag in der kommenden Woche die Entscheidung treffen, ob die 16. Kammer sich selbst für ordnungsgemäß besetzt hält. Darüber hinaus ist es der erste große Fall für die Richterin, die sich in dem Prozess profilieren könnte.

Grobecker hat sich für das Verfahren viel Zeit genommen. Für insgesamt 78 Verhandlungstage ist der Saal im Kölner Landgericht gebucht.

Michael Sapper/dpa

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