Ilse Aigners Erkundungstour bei der Krones AG in Rosenheim

Hoher Besuch bei der Krones AG

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Gruppenbild in der Werkshalle

Rosenheim - Bei ihrer Erkundungstour standen Bayerns Wirtschaftsministerin Ilsei Aigner am Donnerstag zahlreiche Termine auf dem Programm - unter anderem ein Termin bei der Krones AG in Rosenheim.

Mit einem herzlichen Empfang von Werkleiter Helmut Schwarz, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell sowie weiteren Mitarbeitern wurde Bayerns Wirtschaftsministerin Ilsei Aigner bei schönstem Sommerwetter vor dem Firmenkomplex begrüßt.

Die Krones AG heißt die bayerische Wirtschaftsministerin willkommen

Im Anschluss startete die Werksführung. In verschiedenen Hallen erklärte Helmut Schwarz, was die Krones AG genau macht und vor allem wie. Im Werk Rosenheim werden von ca. 1000 Mitarbeitern pro Jahr im Schnitt 600 Maschinen in den Sparten Palletiertechnik, Verpackungstechnik, Robotertechnik, Transporttechnik und Lifecycle-Service gebaut. Mit diesen können Flaschen und Kisten, die von Kunden zur Verfügung gestellt werden, vor der Installation geprüft, eingestellt und optimiert werden. Während der Führung wurden der Wirtschaftsministerin mehrere Maschinen gezeigt, sie sprach mit Mitarbeitern der Firma und konnte Fragen stellen. In der Ausbildungsabteilung ließ sie sich verschiedene Modelle erklären und wünschte den Lehrlingen viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen. Zum Abschluss des Rundgangs präsentierte Schwarz ein großes Plakat, auf dem alle Schritte abgebildet sind, die die Krones AG durchläuft – von den Maschinen der Abfülltechnik bis zur Transporttechnik.

Ilse Aigner und Helmut Schwarz

Anschließend ging es in das Hauptgebäude, wo neben Getränken auch Häppchen gereicht wurden. Nachdem Ilse Aigner nochmals von der Krones AG willkommen geheißen wurde, hatte Helmut Schwarz eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, in der das Unternehmen durch Zahlen und Fakten beschrieben wurde. Die Krones AG wurde 1951 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Neutraubling bei Regensburg. Insgesamt beschäftigt sie - mit den Produktionsstandorten Rosenheim, Nittenau, Flensburg und Freising – ca. 9000 Mitarbeiter, weltweit sind es sogar 12.000.

Der Umsatz des international ausgerichteten Unternehmens wird mit 80% vor allem über das Ausland (davon ca. 66% über Amerika, Afrika, Asien und Australien) erwirtschaftet. Die Geschäftsbereiche spezialisieren sich auf Abfüll- und Verpackungstechnik, Intralogistik, IT-Lösung, Fabrikplanung, Prozesstechnik und dem sogenannten Lifecycle-Service (Produzieren-Erhalten-Optimieren). Schwarz betonte außerdem die Wichtigkeit der Forschung und Entwicklung, die durch die Kooperation mit der Fachoberschule und der Hochschule Rosenheim gesichert wird. Des Weiteren gibt es eine Krones Akademie, die durch Seminare und Schulprogramme die Weiterbildung und – entwicklung fördert.

Ilse Aigner und Helmut Schwarz

Gegen Ende des Vortrags stellte Helmut Schwarz eine neue Art der Verpackungstechnik vor. Diese ist, da sie keine Folie besitzt, besonders ressourcenschonend und somit ökologisch. Mit der „EvoLite Technologie“ hätte man 90% Energieersparnis und würde statt mehreren Kilogramm nur noch wenige Gramm an Müll produzieren. „Diese Technologie wird in den nächsten Jahren stark auf den Markt kommen“, erklärte Schwarz. Jedoch sind die Kunden noch sehr zurückhaltend, da man nicht weiß, ob die Endverbraucher überzeugt sind und die Anschaffung der Maschinen sehr teuer ist. „Italien ist uns da schon einen Schritt voraus“, so Schwarz.

Helmut Schwarz überreicht Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer Blumen

Zuletzt entfachte sich noch eine kleine Diskussion über die Fachkräfte, da diese in den kommenden Jahren zurückgehen werden. Noch hat die Krones AG keine Probleme Mitarbeiter zu finden und kann sich diese so gut wie „aussuchen“. 40 Prozent der Fachkräfte des Unternehmens haben einen Studienabschluss und jährlich werden ca. 50 Auszubildende eingestellt. Trotzdem betont Helmut Schwarz: „Wir brauchen auch den „gelernten“ Arbeiter, der zum Beispiel die Maschinen bedient“.

Abschließend bedankte sich Schwarz bei Ilse Aigner für ihren Besuch und es wurden Blumen und kleine Geschenke sowohl für die Wirtschaftsministerin als auch für die Oberbürgermeisterin überreicht. Helmut Schwarz brachte die Gäste noch persönlich zum Auto und dann musste Ilse Aigner auch schon los zum nächsten Termin - zum Wasserkraftwerk Töging.

Ilse Aigner bei der Krones AG

mlp

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