Krones AG - vorläufige Zahlen für 2013

Krones blickt auf profitables Jahr zurück

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Rosenheim - Die Krones AG - eine der größten Firmen der Region - blickt auf das Jahr 2013 zurück: Mit einer Umsatzsteigerung von 5,7 Prozent hat man seine Ziele erreicht.

Der Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones hat 2013 seine Ziele für wesentliche Finanzkennzahlen erreicht. Um 5,7 Prozent von 2.664,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 2.815,7 Millionen Euro legte der Umsatz zu. Damit übertraf das Unternehmen sein Wachstumsziel von plus 4 Prozent. Krones profitierte von der guten Markstellung, dem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie den insgesamt zufriedenstellenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders positiv wirkte sich die starke Wettbewerbsposition des Unternehmens in den Schwellenländern aus. Der Auftragseingang verbesserte sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent auf 2.808,8 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2013 verfügte das Unternehmen über einen Auftragsbestand von 992,5 Mio. Euro (Vorjahr: 999,3 Millionen Euro). 

Bei einem unverändert wettbewerbsintensiven Preisniveau verbesserte Krones 2013 seine Ertragskraft. Positiv wirkten sich die Maßnahmen des Strategieprogramms „Value“ aus, mit denen Krones die Kostenstrukturen optimiert. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 97,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 169,7 Millionen Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis von einem Sondereffekt (Beilegung der Rechtsstreitigkeiten Le-Nature’s) in Höhe von 37,8 Millionen Euro belastet wurde. Krones erwirtschaftete 2013 eine EBT-Marge, also ein Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 6,0 Prozent. Damit erreichte das Unternehmen den oberen Rand des Zielkorridors für die Ergebnismarge von 5,8 bis 6,0 Prozent. 2012 betrug die EBT-Marge, bereinigt um den Sondereffekt Le-Nature’s, 5,1 Prozent. 

Während sich die EBT-Marge im Kernsegment mit 7,5 Prozent sehr erfreulich entwickelte, erreichten die beiden kleinen Segmente im Gesamtjahr 2013 nicht den prognostizierten Break-Even. In der Prozesstechnik drückte eine Abschreibung von rund 5 Mio. Euro das Ergebnis auf minus 2,5 Millionen Euro. Das Ergebnis von Kosme blieb nach einem schwachen vierten Quartal 2013 mit minus 2,3 Millionen Euro ebenfalls unter den Erwartungen. 

Nach Steuern verdiente Krones im vergangenen Jahr 119,4 Millionen Euro (Vorjahr: 67,0 Millionen Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,84 Euro (Vorjahr: 2,22 Euro). 

Liquide Mittel legen kräftig zu 

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, steigerte Krones auf 16,7 Prozent (Vorjahr: bereinigt um Le-Nature’s 13,6 Prozent). Damit hat das Unternehmen das ROCE-Ziel für 2013 von 15,0 Prozent übertroffen. Der Free Cashflow kletterte von 30,6 Millionen Euro auf 67,0 Millionen Euro. Geplant hatte das Unternehmen einen mit dem Vorjahr vergleichbaren Free Cashflow. Zusätzlich positiv wirkte sich der Verkauf der eigenen Aktien auf die Liquidität von Krones aus. Inklusive der rund 74 Millionen Euro aus dem Verkauf der eigenen Aktien erhöhten sich die liquiden Mittel von Krones im vergangenen Jahr um 107,0 Millionen Euro auf 239,9 Millionen Euro. Aufgrund des positiven Konzernergebnisses und dem Verkauf der eigenen Aktien stieg die Eigenkapitalquote 2013 von 38,5 Prozent im Vorjahr auf 42,6 Prozent. 

Alle genannten Zahlen sind vorläufig und können sich im Rahmen der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer noch ändern. 

Krones will für 2013 insgesamt 2,00 Euro je Aktie ausschütten 

Krones beabsichtigt, für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,75 Euro) zu zahlen. In der deutlich höheren Dividende spiegelt sich neben dem besseren Ergebnis auch die neue Ausschüttungspolitik des Unternehmens wider, 25 bis 30 Prozent des Konzerngewinns an die Aktionäre auszuzahlen. Zusätzlich will Krones seine Anteilseigner mit 1,00 Euro je Aktie an dem Erlös aus dem Verkauf eigener Aktien beteiligen. 

Ausblick 

Gemäß den Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute dürfte die Wachstumsdynamik 2014 im Vergleich zu 2013 sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern leicht steigen. 

Aus heutiger Sicht rechnet Krones damit, dass der Konzernumsatz 2014 um 4 Prozent wächst. 2014 strebt Krones im Rahmen des Strategieprogramms „Value“ weitere Effizienzgewinne entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Die Marktpreissituation wird weiterhin angespannt bleiben. Im Kernsegment „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung“ sollte sich das Ergebnis weiter verbessern. In der Prozesstechnik erwartet Krones ein positives Ergebnis vor Steuern. Für das kleinste Segment „Kosme“ plant das Unternehmen mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Insgesamt erwartet Krones für 2014 eine EBT-Marge von 6,2 Prozent. Bei der dritten Zielgröße, dem ROCE, will Krones mehr als 16 Prozent erzielen. 

Den Geschäftsbericht 2013 sowie den Bericht über das erste Quartal 2014 veröffentlicht Krones am 30. April 2014.

Pressemeldung Krones

Rubriklistenbild: © mlp

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