Agentur für Arbeit bekommt neue Chefin

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Die neue Agentur-Leiterin kommt aus Nürnberg: Dr. Nicole Cujai.

Rosenheim - Dr. Nicole Cujaj (43) übernimmt ab Mitte Februar die Leitung der Rosenheimer Agentur für Arbeit. Nun geht sie zunächst auf Wohnungssuche in der Stadt.

 Ab 18. Februar wird Dr. Nicole Cujai die Leitung der Agentur für Arbeit in Rosenheim übernehmen. Gestern stellte sich die 43-Jährige dem Verwaltungsausschuss bei einer Sitzung in den Räumen der „Jungen Arbeit“ vor. Rosenheim – „Ihre“ neue Agentur hat Dr. Nicole Cujai noch gar nicht betreten, aber zumindest der Verwaltungsausschuss der Rosenheimer Arbeitsagentur kennt nun die Frau, die Mitte Februar den Chefsessel übernehmen wird.

Ihr Vorgänger Harald Neubauer war Anfang Dezember überraschend an die Spitze der Arbeitsagentur München berufen worden. Die 43-Jährige arbeitete zuletzt in der Zentrale der Agentur in Nürnberg und ist dort für den Bereich Berufsberatung für Jugendliche unter 25 Jahren verantwortlich. Davor hat die studierte Anglistin nach einem Traineeprogramm verschiedene Stationen in der Arbeitsverwaltung durchlaufen.

So leitete sie unter anderem die Führungsakademie und das Bildungsinstitut der Agentur in Lauf. „Ein perfekter Einstieg“, erklärte Cujai mit Blick auf ihre aktuelle Tätigkeit zum Ort der Veranstaltung. Das Gremium der Arbeitsagentur, das zu gleichen Teilen mit Vertretern der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der öffentlichen Hand besetzt ist, hatte in den Räumen der „Jungen Arbeit“ Rosenheim getagt und sich dort ein Bild von dem bayernweit einzigartigen Konzept der berufsbezogenen Jugendhilfe gemacht, das junge Menschen mit unterschiedlichen Problemen beim Übergang in einen Arbeitsplatz oder während der Ausbildung begleitet. „Ich freue mich auf Rosenheim“, erklärte Cujai im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Region verfüge über einen sehr guten Arbeitsmarkt: „Ich übernehme von meinem Vorgänger ein gut bestelltes Feld. Jetzt müssen wir solide und nachhaltig daran arbeiten, dass wir weiter gute Ergebnisse erzielen, auch wenn die Konjunktur nachlassen sollte.“ In die Details des lokalen Arbeitsmarktes hat sie sich noch nicht einarbeiten können. „Eine Aufgabe wird aber sicher sein, auch Menschen mit geringer Qualifikation oder Arbeitslosen, die schon länger ohne Beschäftigung sind, neue Chancen am Arbeitsmarkt zu eröffnen“, sagte sie.

Rosenheim kennt die 43-Jährige noch nicht. Am Wochenende hat sie die Stadt zum ersten Mal besucht: „Jetzt geht‘s erst mal auf Wohnungssuche.“

ku/Oberbayerisches Volksblatt

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