"Sozialreport" für das 2. Halbjahr 2014

Rosenheim als Job-Motor für die ganze Region

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Die stabile wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre verbessert auch die soziale Lage in Rosenheim. So lautet das Fazit des "Sozialreport" der Stadt Rosenheim für das zweite Halbjahr 2014.

Die stabile wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre verbessert auch die soziale Lage in der Stadt Rosenheim: Die Leistungsempfängerdichte hat zwischen Juni 2009 und Juni 2014 von 124,9 auf 104,7 mit erfreulicher Dynamik abgenommen. Diese Kennzahl misst den Anteil von Empfängern sozialer Hilfeleistungen an jeweils 1.000 Einwohnern. Insgesamt ist die Zahl der Leistungsempfänger im genannten Zeitraum von 7.344 auf 6.374 Personen bzw. um 13,2 Prozent gesunken. "Das macht deutlich, dass die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt auch sozial schwächeren Personengruppen helfen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen", erläutert der Leiter des städtischen Sozialamts, Christian Meixner, die Zahlen, die im neuesten Sozialreport der Stadt für das zweite Halbjahr 2014 zusammengestellt sind.

Rosenheim als Jobmotor

Das Spiegelbild zur Abnahme der Zahl der Hilfeempfänger bildet die Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt. Waren zur Jahresmitte 2009 noch 20.226 Rosenheimerinnen und Rosenheimer in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis registriert, stieg diese Zahl bis Juni 2014 auf 23.007 – ein Plus von 13,8 Prozent. "Die grundsolide wirtschaftliche Lage hat für einen erheblichen Aufwuchs der Beschäftigung gesorgt. Der Rosenheimer Arbeitsmarkt nimmt immer mehr Arbeitskräfte auf. Die heimischen Unternehmen tragen damit zum Wohlstand der Region entscheidend bei. Denn jeder selbst verdiente Euro entlastet die Sozialkassen", so Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl. 

Die Bedeutung Rosenheims als Jobmotor für die ganze Region wird auch daran deutlich, dass in der Stadt per Juni 2014 insgesamt 32.619 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verfügbar sind, während aber nur 23.007 Beschäftigte in der Stadt wohnen. "Mit einem Einpendlerüberschuss von 9.617 Arbeitnehmern nach Rosenheim trägt die Stadt zum Wohlstand des Wirtschaftsraums insgesamt bei", unterstreicht Bugl die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen Stadt und Landkreis Rosenheim.

Deutlich mehr Kinder erhalten Unterstützung

Wie der aktuelle Sozialreport zeigt hat die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die in der Stadt Rosenheim Hilfeleistungen beziehen, von 2009 bis 2014 um 76,5 Prozent auf 1.820 Kinder und Jugendliche zugenommen. Dieser Anstieg geht zurück auf eine hohe Inanspruchnahme der Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket, das 2011 aufgelegt wurde: 1.215 Kinder und Jugendliche erhielten zum Juni 2014 derartige Hilfen, mit denen etwa mehrtägige Schulausflüge, Leistungen für persönlichen Schulbedarf sowie für Nachhilfeunterricht, Vereinsbeiträge oder Musikunterricht finanziell unterstützt werden. "Dieses Paket ist für Rosenheim ein wichtiges Instrument, um für möglichst viele Kinder und Jugendliche Startchancengerechtigkeit zu schaffen", betont Jugend- und Sozialdezernent Michael Keneder.

Die neueste Ausgabe des Sozialreports steht auf der städtischen Homepage unter www.rosenheim.de zur Verfügung.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser