Förderung der einheimischen Wirtschaft

Russland verbietet Mercedes-Dienstwagen

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Wladimir Putin will die einheimische Wirtschaft ankurbeln.

Moskau - Bisher fuhren ranghohe russische Politiker mit schwarzen Mercedes-Limousinen vor, doch damit soll nun Schluss sein. Der Rubel soll rollen - und Dienstwagen aus heimischer Produktion.

Die russische Regierung hat Behörden den Kauf von im Ausland produzierten Dienstfahrzeugen weitgehend verboten. Mercedes ist besonders von den Sanktionen betroffen, denn das Verbot soll nicht für ausländische Firmen gelten, die in Russland produzieren - wie etwa die deutschen Autobauer VW und BMW. Zudem sei der Kauf eines ausländischen Wagens erlaubt, wenn kein gleichwertiges russisches Fabrikat existiere, berichtete die Zeitung „RBK daily“ (Dienstag). „Es ist besser, wenn das Geld an russische Unternehmen fließt und nicht an ausländische Hersteller“, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew Medien in Moskau zufolge.

Neben Dienstwagen sind auch Straßenbahnen, Busse und Krankenwagen betroffen.

dpa

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