Siemens sieht sich bei Konzernumbau im Plan

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Am Mittwoch feierte die neue Siemens-Konzernzentrale Richtfest.

München - Die neue Siemens-Konzernzentrale wächst und wächst. Am Mittwoch feierte der Elektrokonzern Richtfest.

Der Elektrokonzern Siemens sieht sich bei seinem tiefgreifenden Umbau im Plan. „Ab 1. Oktober geht es in der neuen Struktur los“, sagte Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas am Mittwoch beim Richtfest für die neue Konzernzentrale in München. Siemens soll durch den Umbau schlanker und effizienter werden. So fällt die Einteilung des Geschäfts in die Sektoren Energie, Industrie, Medizintechnik sowie Infrastruktur und Städte weg, außerdem wird die Zahl der Divisionen reduziert. Spekuliert wird, dass der Umbau Tausende Jobs kosten könnte, genaue Zahlen sind aber noch nicht bekannt.

Die weltweite konjunkturelle Lage sei derzeit von viel Unsicherheit geprägt, sagte Thomas. „Wir haben ein paar geopolitische Einflussfaktoren, die die Investitionstätigkeit nicht gerade steigern.“ Vom Konflikt mit Russland sieht sich der Elektrokonzern, der viel Wertschöpfung im Land hat, zwar nicht so stark betroffen, doch sei der russische Markt speziell für Siemens-Kunden derzeit „nicht gerade auf der Überholspur“. Aus China kämen zudem sehr unterschiedliche Signale.

Mit dem Rohbau für die neue Konzernzentrale ist Siemens früher fertig geworden als geplant. Der Neubau sei ein Bekenntnis zu München als Sitz von Vorstand und Aufsichtsrat, sagte Thomas. Er soll Arbeitsplätze für rund 1200 Mitarbeiter, aber auch ein öffentlich zugängliches Erdgeschoss mit begrünten Innenhöfen, Gastronomie und Ausstellungsflächen umfassen. Für das Projekt ist ein niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Betrag veranschlagt. Bis Ende 2015 soll die neue Siemens-Zentrale fertiggestellt werden, die Eröffnung ist für Frühjahr 2016 geplant.

dpa

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