Deutschlands größter Autovermieter

Sixt verdient im ersten Quartal weniger Geld

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Sixt ist Deutschlands größter Autovermieter.

München  - Lausig nannte Erich Sixt die Aussichten für dieses Jahr zuletzt. Und tatsächlich verdiente Deutschlands größter Autovermieter im ersten Quartal weniger Geld. Doch es hätte schlimmer kommen können.

Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im ersten Quartal weniger Geld verdient - und erwartet auch für das restliche Jahr leicht schrumpfende Gewinne. Vor allem das Geschäft auf dem deutschen Heimatmarkt hat in den ersten drei Monaten geschwächelt, die Vermieterlöse im wichtigsten Markt für Sixt gingen um rund 9,5 Prozent nach unten, wie der Konzern am Montag mitteilte.

Zum einen sparen Firmen bei Geschäftsreisen, zum anderen verdarb das Wetter und das frühe Osterfest dem Autovermieter das Geschäft. Im Ausland lief es für Sixt besser. Insgesamt sank der Gewinn zwischen Januar und März um fast 14 Prozent auf 15,4 Millionen Euro. Der Umsatz ging hingegen weniger stark um 3,1 Prozent auf gut 369 Millionen Euro zurück. Am Ausblick für 2013 hält Sixt aber fest.

Auslandsgeschäft hilft bei der Bilanz

Vor allem der Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge brachte weniger Geld in Kasse. Auch die schwierige Wirtschaftslage in Europa habe auf die Bilanz gedrückt, wenn auch weniger stark als befürchtet. Zudem gab Sixt weiter Geld für den Ausbau des noch jungen und bisher eher kleinen Vermietgeschäfts in den USA aus. Zugleich sei Sixt beim Kauf neuer Autos aber sehr viel zurückhaltender gewesen.

Insgesamt habe das Unternehmen dank des Ausbaus der Geschäfte im Ausland das Minus auf dem wichtigen Heimatmarkt fast ausgleichen können. „Sixt hat sich im ersten Quartal gut geschlagen“, sagte Firmenchef Erich Sixt . Das will er in den kommenden drei Jahresvierteln auch schaffen. „Doch die Zukunft ist bekanntlich offen“, sagte Sixt. Sollte sich die wirtschaftliche Lage in Europa nicht weiter verschlechtern, werde 2013 leicht rückläufige Umsätze und Gewinne bringen.

dpa

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