Solarmesse Intersolar schrumpft

München - Die Krise der Solarbranche spiegelt sich auf der Branchenmesse Intersolar in München wider. Die Zahl der Aussteller ging im Vergleich zum Vorjahr stark zurück.

Die Krise der Solarbranche spiegelt sich auf der Branchenmesse Intersolar in München wider.

 Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Aussteller auf der weltgrößten Solarmesse um mehr als 500 zurück. Am Mittwoch wurde die Messe in München eröffnet. Vor allem in Deutschland hatten zahlreiche Firmen den Preiskampf und die harte Konkurrenz aus Asien nicht überlebt. Hoffnungen setzt der Bundesverband Solarwirtschaft auf das wachsende Interesse an der Solartechnik im Ausland. Gerade in Nordamerika und Asien weise der Trend nach oben. In den USA rechnet der Verband mit einem Wachstum von mehr als 30 Prozent in diesem Jahr.

Hintergrund: Die Solarmesse Intersolar

Die Intersolar wurde vor mehr als 20 Jahren in Freiburg gegründet und wuchs in den Jahren darauf zur weltgrößten Solarmesse an. Seit einigen Jahren wird die Messe in München veranstaltet sowie in San Francisco und dem indischen Mumbai. In China musste die Intersolar wegen der Branchenkrise im vergangenen Jahr abgesagt werden. Das jahrelange Wachstum der einstigen Vorzeigeindustrie ist erst einmal vorbei. Bereits im vergangenen Jahr ging die Zahl der Aussteller auf der Intersolar in München um rund 300 auf 1900 Aussteller zurück. In diesem Jahr schrumpfte die Messe nochmals um mehr als 500 Firmen. Ein Grund sind viele Pleiten in der Solarbranche durch Überkapazitäten und den harten Preiskampf.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser