Mehr Wohnraum für Familien schaffen

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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer im Gespräch mit Vertretern der regionalen Wirtschaft

Rosenheim - Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer sucht den Kontakt zur regionalen Wirtschaft. Ein aktuelles Treffen hierzu fand jetzt im Rathaus statt.

Rund zwei Dutzend Vertreter der regionalen Wirtschaft folgten am Freitag, 23. März 2012, der Einladung von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU). Das "Gespräch mit der Wirtschaft" diente der Information und dem Austausch über allgemeine Entwicklungen in der Region.

Gleich zu Beginn hatte Harald Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, gute Nachrichten im Gepäck. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,7% lag Rosenheim im Februar 2012 deutlich unterhalb des bayernweiten Durchschnitts von 4,2%.

Rosenheim: Gespräch mit der Wirtschaft

Dies ist nicht zuletzt einer konsequenten Förderung der beruflichen Weiterbildung zu verdanken, für die im Budget der AA Rosenheim rund 1,5 Mio. Euro reserviert sind. Zugleich rief er die anwesenden Wirtschaftsvertreter dazu auf, Weiterqualifizierung auch im eigenen Betrieb stärker zu fördern.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Eine durchweg positive Bilanz zum Beitrag des Tourismus für die regionale Wirtschaft stellte Christina Pfaffinger vor. Die Geschäftsführerin der Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH: "Wir haben in der Region über 15.000 Arbeitsplätze, die vom Tourismus leben."

Nicht zuletzt sei der touristische Erfolg auch eine gute Voraussetzung für weitere Firmenansiedlungen. Denn hier könne man noch "arbeiten und leben, wo andere Urlaub machen", erklärte Pfaffinger. Das gute Image der Region sei daher ein echter Wirtschaftsfaktor.

Keine "Schlafstadt von München"

Die Vertreter der Stadt Rosenheim griffen auch die Planungen für den zukünftigen Städtebau auf. Hier legte Baudezernent Helmut Cybulska den Fokus besonders auf das Bahnhofgelände.

Mit einem Brückenschlag über die Gleise wollen die Planer die nördlich und südlich gelegenen Gebiete besser verbinden.

Auch Visionen für den Wohnungsmarkt durften nicht fehlen. Rosenheim solle "nicht zur Schlafstadt von München verkommen", machte die Oberbürgermeisterin deutlich. Ziel ist es daher, unabhängig von einzelnen Projekten, mit der Stadtplanung langfristig Familien in der Region Rosenheim zu binden.

rm

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