Lage offenbar hochdramatisch

Steht Griechenland-Pleite unmittelbar bevor? 

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Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras.

Athen - Die Lage ist offenbar hochdramatisch: Griechenland ist anscheinend das Geld nunmehr endgültig ausgegangen, die Staatspleite droht bereits in den nächsten beiden Wochen.

Wie die Bild am späten Sonntagabend berichtete, soll der griechische Regierungschef Alexis Tsipras wenige Stunden zuvor mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem telefoniert haben, um beide doch noch von einem Notgipfel der EU für diese Woche für neue Griechenlandhilfen zu überzeugen. Ein EU-Diplomat äußerte sich gegenüber Bild so: „Es brennt und die haben keinen Tropfen Wasser zum Löschen – es ist mehr als dramatisch.“ Griechenland könne die Kreditraten nicht tilgen.

Es sei nicht einmal mehr klar, ob Löhne und Pensionen voll gezahlt werden könnten. In der Vorwoche hatten allerdings sowohl Dijsselbloem als auch Deutschland einen Sondergipfel abgelehnt. Ebenso die EU-Finanzminister am vergangenen Freitag in Riga. Apropos Riga: Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hatte dort einen verheerenden Auftritt hingelegt und sich den Zorn seiner EU-Amtskollegen zugezogen. Er sei ein „Amateur“, hatte sich der 54-Jährige anhören müssen, er sei völlig unvorbereitet erschienen und sei obendrein ein Zocker.

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