VW steigt bei Suzuki ein

+
Der japanische Autobauer Suzuki und Volkswagen verbünden sich: Die Wolfsburger erwerbenn 19,9 Prozent an Suzuki.

Wolfsburg/Tokio - Volkswagen steigt bei dem japanischen Autobauer Suzuki ein. Der größte europäische Autokonzern werde 19,9 Prozent an Suzuki erwerben.

Dies teilte VW am Mittwochmorgen mit. Im Gegenzug werde sich der japanische Konzern an VW beteiligen.

Volkswagen will für einen Anteil von 20 Prozent 225,5 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) investieren, wie Suzuki Motor am Mittwoch mitteilte. Das Abkommen soll bis Februar abgeschlossen sein. Eine Partnerschaft zwischen den Automobilherstellern würde beiden helfen, ihre Präsenz auf neuen Märkten auszuweiten.

Die 15 größten Autobauer der Welt

Die 15 größten Autobauer der Welt

Suzuki baut vor allem Kleinwagen, kleinere Geländewagen und Motorräder. Das japanische Unternehmen sichert sich mit der Partnerschaft den Zugriff auf VW-Technologien, der deutsche Konzern verschafft sich eine bessere Position in den asiatischen Automärkten, vor allem in Indien und Südostasien.

VW selbst sprach von Synergien bei der Entwicklung und Produktion umweltfreundlicherer Kleinwagen.

ADAC-Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Auto?

ADAC-Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Auto?

Auto
Platz 1: Subaru. Note 1,23 für die Marke, 1,29 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 2: Lexus. 1,29 für die Marke, 1,23 fürs Auto. © dpa
Auto
Platz 3: Jaguar, 1,29 die Marke, 1,26 das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 4: Honda. 1,33 die Marke, 1,35 das Auto. © dpa
Auto
Platz 5: Dacia. 1,35 die Marke, 1,39 das eigene Gefährt. © dpa
Auto
Platz 6: Mitsubishi. 1,42 die Marke, 1,47 das Auto. © dpa
Auto
Platz 7: Toyota. Note 1,42 die Marke, 1,47 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 8: Porsche. Abgerutscht von Platz 3 auf Platz 8. © dpa
Auto
Platz 9: Volvo. 1,44 für die Marke, 1,39 fürs Auto. © dpa
Auto
Platz 10: Mazda. 1,52 die Marke, 1,55 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 11: Daihatsu. Schulnote 1,53 für Daihatsu, 1,50 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 12: Lancia. 1,55 für die Marke, 1,47 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 13: Skoda. Note 1,56 für die VW-Tochter, 1,67 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 14: Suzuki. 1,57 für Suzuki, 1,66 für das Auto und 1,58 für die Werkstatt. © dpa
Auto
Platz 15: BMW. Mit der Werkstatt sind die Deutschen weniger zufrieden als mit der Marke und dem eigenen Auto. © dpa
Auto
Platz 16: Audi. Marke 1,62, das eigene Auto 1,50. © dpa
Auto
Platz 17: Hyundai. Note 1,63 für die Marke, 1,62 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 18: Jeep: 1,65 für die Marke, 1,54 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 19: Saab. 1,67 für die Marke und 1,59 fürs Auto. © dpa
Auto
Platz 20: Nissan. Ebenfalls 1,67 für die Marke und 1,64 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 21: Mercedes. Note 1,70 für die Marke, 1,65 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 22: Seat. Der VW-Tochter geben die Käufer 1,17 für die Marke und 1,72 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 23: Citroen. Der Franzose erhält 1,72 für die Marke und 1,57 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 24: Chrysler. 1,72 erhält die Marke, 1,56 das Auto. © dpa
Auto
Platz 25: Alfa Romeo. 1,74 für die Marke, 1,64 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 26: Opel. 1,75 für Opel, 1,73 für das eigene Auto und 1,76 für die Werkstatt. © dpa
Auto
Platz 27: Land Rover.1,77 für Land Rover, 1,72 fürs Auto. © dpa
Auto
Platz 28: VW. 1,80 für die Wolfsburger, 1,72 für das eigene Auto. © dpa
Auto
Platz 29: Ford. Ebenfalls 1,80, 1,74 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 30: Kia. 1,83 für die Marke, 1,82 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 31: Smart. 1,93 dür die Marke, 1,78 für das eigene Automobil. © dpa
Auto
Platz 32: Mini. Auch der Mini bekommt die Note 1,93 für die Marke und 1,81 fürs Spaßmobil. © dpa
Auto
Platz 33: Fiat. Immer noch gut: 2,01 für Fiat, 1,87 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 34: Peugeot. 2,02 für die Franzosen, 1,90 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 35: Chevrolet. 2,10 für Chevrolet, 1,92 für das Auto. © dpa
Auto
Platz 36: Renault. Schlusslicht: 2,44 für Renault. Die Autos schneiden etwas besser ab mit 2,36. © dpa
So zufrieden sind die Deutschen mit ihren Autos. © ADAC

Bereits zur Internationalen Automobil-Ausstellung IAA im September hatte es massive Spekulationen über einen baldigen VW-Einstieg bei Suzuki gegeben. Damals hatte der einflussreiche VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch die Gerüchte mit seiner Bemerkung genährt, zwölf Konzernmarken seien besser als zehn.

VW hat sich das Ziel gesetzt, den weltgrößten Autobauer Toyota zu überholen. Entscheidend dafür ist unter anderem eine starke Stellung auf dem schnell wachsenden chinesischen Markt. Zudem hat sich in der weltweiten Krise der Autobranche der Trend zu Fusionen und Partnerschaften noch verstärkt.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der französische Konzern PSA Peugeot Citroën die Macht beim japanischen Autobauer Mitsubishi übernehmen will. Das wäre bereits die zweite französisch-japanische Autoallianz nach Renault-Nissan.

Das Geschäft zwischen VW und Suzuki bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Es solle im Januar 2010 abgeschlossen werden, kündigte Volkswagen an.

dpa/ap

Kommentare