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Darf der Staat gestohlene Daten kaufen?

München - Zwischen den Parteien gibt es einen heftigen Streit darüber, ob Finanzminister Wolfgang Schäuble einem Informanten 2,5 Millionen Euro für eine Liste mit 1500 Steuersündern zahlen soll.

Bundesregierung und Opposition streiten über den Umgang mit brisanten Bankdaten möglicher deutscher Steuersünder in der Schweiz. SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte den Ankauf der gestohlenen Liste mit 1500 mutmaßlichen Steuerbetrügern. Der Chef des Bundestags-Finanzausschusses, Volker Wissing von der FDP, verlangte erst eine Prüfung der Modalitäten. Der Zweck heilige nicht in jedem Fall die Mittel, sagte er der "Leipziger Volkszeitung". Ein Informant will Informationen zum Preis von 2,5 Millionen Euro verkaufen.

Die Liste soll laut Medienberichten von der HSBC-Bank stammen. CDU und CSU lehnen den Kauf der Kontodaten-CD mit illegalen Informationen ab.

dpa

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