Geschäftsjahr 2014/2015

Faber-Castell spekuliert auf Umsatzplus

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Nürnberg - Mit diesen Prognosen kann Faber-Castell gut leben: Weil der Euro an Wert verliert, legt der Stifte-Hersteller bei den Gewinnen zu.

Der Stiftehersteller Faber-Castell erwartet nach einem Dämpfer im vergangenen Geschäftsjahr währungsbereinigt ein Umsatzplus von rund fünf Prozent sowie eine deutliche Steigerung des Gewinns. „Erfreulich entwickeln sich im ersten Halbjahr insbesondere die Schlüsselmärkte in Lateinamerika und Asien“, teilte das Unternehmen mit Sitz in Stein bei Nürnberg am Montag mit. Der positive Verlauf bei den Erlösen spiegele sich auch im Ergebnis wider; vor allem in den beiden größten Gesellschaften Deutschland und Brasilien blieb unterm Strich mehr hängen.

Erlöse auf 564 Millionen Euro geschrumpft

Der exportorientierte Hersteller von Schreib-, Zeichen- und Kosmetikstiften profitiert auch davon, dass der Euro derzeit an Wert verliert. Im Ende März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2013/14 hatten die Franken stark unter Währungseinflüssen gelitten. Obwohl die Auslandsgesellschaften in lokalen Währungen um sechs Prozent zulegten, sanken die Umsatzerlöse in Euro um vier Prozent auf 564 Millionen Euro. Zudem war das Ergebnis durch Abschreibungen in Indien und Mexiko belastet. Faber-Castell erwirtschaftet 70 Prozent seines Umsatzes im außereuropäischen Ausland. Zum Ertrag macht das Familienunternehmen traditionell keine Angaben.

lby

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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