Scharfer Wettbewerb

Südkoreas LG mit Rekordverlust im Smartphone-Geschäft

+
Der Smartphone-Absatz bei LG fiel in den Monaten Juli bis September im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 13,5 Millionen Stück. Foto: Ritchie B. Tongo

Seoul (dpa) - Der südkoreanische Elektronikhersteller LG lässt wegen des harten Wettbewerbs bei Smartphones weiter Federn.

Der einheimische Rivale des Smartphone-Weltmarktführers Samsung aus Südkorea vermeldete in der Sparte mobile Kommunikation den sechsten Quartalsverlust in Folge.

Der operative Verlust belief sich demnach im dritten Quartal 2016 auf 436,4 Milliarden Won (350,3 Mio Euro) - das bisher höchste Defizit in einem Vierteljahr.   

Den Verlust führte LG Electronics unter anderem auf die schwachen Verkäufe seines Premium-Gerätes G5 sowie Ausgaben "zur Verbesserung der Geschäftsaktivitäten" zurück. Der Smartphone-Absatz fiel in den Monaten Juli bis September im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 13,5 Millionen Stück. 

Für das vierte Quartal erwartet LG einem noch schärfer werdenden Wettbewerb. Inwieweit das Unternehmen vom Produktionsstopp für das Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 bei Samsung profitieren kann, gilt als unklar. LG setzt mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft auf den Erfolg seines neuen Flaggschiff-Gerätes V20.     

Im Gesamtergebnis verzeichnete das Unternehmen, das hinter Samsung zweitgrößter Hersteller von TV-Geräten ist, unterm Strich einen Verlust von 81,5 Milliarden Won. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 13,2 Billionen Won. 

LG Zahlen

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser