Türkei-Tourismus bricht ein

Trotz allem: Deutschland wichtigster Handelspartner der Türkei

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Der Hafen von Izmir

Ankara - Allen Verwerfungen zum Trotz: Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Handelspartner der Türkei. Der Tourismus in dem Land ist zuletzt aber eingebrochen.

Trotz anhaltender politischer Spannungen ist Deutschland weiterhin der wichtigste Handelspartner für die Türkei. Im März sei Deutschland sowohl das wichtigste Export- als auch Importland gewesen, teilte das Statistikamt Turkstat am Freitag in Ankara mit. Die Ausfuhren in die Bundesrepublik hätten sich auf 1,321 Milliarden Dollar belaufen, die Einfuhren aus Deutschland auf 1,783 Milliarden Dollar. Bei den Exporten folgten im März auf Deutschland die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak. Bei den Importen lag China an zweiter Stelle, gefolgt von Russland.

Bei Ausfuhren liegt Deutschland im Jahresvergleich traditionell an erster Stelle. Bei Einfuhren wurde die Bundesrepublik 2013 von China auf dem Spitzenplatz abgelöst. Turkstat berichtete, das gesamte Außenhandelsdefizit habe im März verglichen mit dem Vorjahresmonat um 10,3 Prozent auf 4,492 Milliarden Dollar zugenommen.

Tourismus-Umsätze brechen ein

Das Statistikamt teilte am Freitag außerdem mit, im ersten Quartal 2017 habe das Einkommen aus dem Tourismus um 17,1 Prozent auf 3,34 Milliarden Dollar abgenommen. Bereits im ersten Quartal 2016 war ein Rückgang um 16,5 Prozent verzeichnet worden. Anschläge und politische Spannungen haben zu einem Rückgang internationaler Besucher geführt.

Zuletzt hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit der Festnahme hunderter Gülen-Anhänger für Aufsehen gesorgt.

dpa

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