Trotz Griechland-Krise: Westerwelle will Steuersenkung

+
Guido Westerwelle hält weiter an seinem Steuerkonzept fest.

Berlin - Die Haushaltsprognosen sind mies, Griechenland hält die Hand auf, doch einer hält an seinem Konzept fest: Guido Westerwelle will an seinen Steuerplänen festhalten.

Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hätten unterstrichen, dass es zwischen den Kreditzusagen für Griechenland und der geplanten Steuerreform keinen sachlichen Zusammenhang gebe, sagte Westerwelle am Dienstag in Berlin.

Die Zusagen an Griechenland hätten keine “unmittelbare Haushaltsrelevanz“, darin stimme er mit Merkel und Schäuble “in vollem Umfang überein“. Der Außenminister betonte, Deutschland handele, um den Euro zu schützen, “indem der Brand in Griechenland eingedämmt wird“. Wirtschaftswachstum sei “die eigentliche Stabilitätsgarantie eines Landes. Dementsprechend ist ein faires Steuersystem ein wichter Beitrag zum Wirtschaftswachstum und damit auch zu gesunden Staatsfinanzen.“

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser