Umfrage: Das sagen die Deutschen zur Banken-Rettung

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Die Skyline im Frankfurter Bankenviertel.

Frankfurt/Hamburg - Schon wieder sind neue Milliardenhilfen zur Rettung der Banken im Gespräch. Was Deutschlands Steuerzahler zu der erneuten Finanzspritze sagen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Mögliche neuen Milliardenhilfen für Banken sorgen bei Steuerzahlern in Deutschland nach einer Umfrage zunehmend für Unmut. Die Wut der Deutschen auf die Geldhäuser sei groß angesichts der wachsenden Summen, die der Staat zur Rettung der Banken aufwenden muss, geht aus einer Forsa-Umfrage für den “Stern“ hervor. Demnach sind 78 Prozent der Bundesbürger dagegen, dass der Staat Banken mit Steuergeldern stützt, die sich verspekuliert haben. Lediglich 16 Prozent sprechen sich dafür aus.

Nach den Angaben wollen drei von vier Deutschen (74 Prozent der Befragten), dass der Gesetzgeber die Banken stärker reguliert. 73 Prozent glauben, dass die Banker einen größeren Einfluss in Deutschland haben als die Politiker.

Erst am Wochenende hatten Deutschland und Frankreich betont, sie würden in der aktuellen Staatsschulenkrise das Nötige tun, um die Banken zu retten und eine angemessene Kapitalisierung sicherzustellen. Tags darauf wurde bekannt, dass die belgisch-französische Großbank Dexia zerschlagen und teilweise verstaatlicht wird.

dpa

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