Job-Wunder in zwei Wochen?

US-Arbeitsmarkt boomt - und Trump will Schuld daran sein

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US-Präsident Trump schreibt die sinkende Arbeitslosigkeit in den USA auf sein Konto.

Washington - 227.000 neue Stellen wurden im Januar unter dem Strich geschaffen. Trump reklamierte den Zuwachs umgehend für sich.

Der Arbeitsmarkt in den USA entwickelt sich zu Beginn der Amtszeit von Präsident Donald Trump weiter robust: "Wir bringen Jobs zurück", sagte er am Freitag bei einem Treffen mit Wirtschaftslenkern in Washington. Im Wahlkampf hatte Trump die offiziellen Arbeitsmarktzahlen noch als geschönt bezeichnet.

Der Stellenzuwachs im Januar war der stärkste seit vier Monaten, wie aus dem Zahlen des US-Arbeitsministeriums hervorgeht. Die Erwartungen der Analysten wurden damit deutlich übertroffen - sie hatten mit lediglich 170.000 neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote stieg hingegen leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent an. Grund war ein Zuwachs bei den Jobsuchenden.

Am Arbeitsmarkt geht es in den USA bereits seit Jahren aufwärts. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama wurde die Arbeitslosenquote seit 2010 um mehr als die Hälfte gedrückt. Trump hatte gleichwohl bislang eine Misere beklagt. Im Wahlkampf bezeichnete er die offizielle Arbeitslosenquote als "den größten Witz" und "totale Fiktion". Tatsächlich erscheinen viele Arbeitslose in den Statistiken deshalb nicht, weil sie die Jobsuche aufgegeben haben.

Nun aber verkündete Trump, die 227.000 neuen Jobs zeigten, dass das Land inzwischen von einer "großartigen Stimmung" beflügelt sei: "Wir sind darüber sehr glücklich." Er führte die Entwicklung auf seine Pläne zurück, die Steuern zu senken und Regulierungen für die Wirtschaft zurückzufahren.

afp

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