US-Notenbank: Kein Hinweis auf Zinsschritt

Washington - Die US-Notenbank sieht die amerikanische Wirtschaft weiter auf Erholungskurs, gibt aber nach wie vor keinen Hinweis auf den Zeitpunkt einer Zinserhöhung.

Die Federal Reserve bestätigte am Mittwoch abermals das historische Zinstief in der Spanne zwischen 0,0 und 0,25 Prozent. Zugleich machte der Offenmarktausschuss deutlich, dass die Verfassung der Konjunktur voraussichtlich “für einen längeren Zeitraum“ Anlass biete, den Zins auf “außergewöhnlich niedrigem Niveau“ zu belassen. Ökonomen deuten diese seit einiger Zeit verwendete Wortwahl, dass der Leitzins mindestens sechs Monate beibehalten wird.

Die Wirtschaftskrise in Bildern

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Experten rechnen nicht damit, dass die Federal Reserve von Ben Beranke vor der zweiten Hälfte nächsten Jahres an der Zinsschraube dreht. Im Unterschied zu ihrem vorangegangenen Statement vom 4. November stellt die Fed fest, dass sich die Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt anscheinend verlangsame. Die Lage auf dem Immobilienmarkt habe sich zudem über die vergangenen Monate aufgehellt, die Verbraucherausgaben “steigen in moderatem Tempo“.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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