Vattenfall verkauft deutsches Hochspannungsnetz

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Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verkauft sein Hochspannungsnetz in Deutschland für rund 810 Millionen Euro.

Berlin - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verkauft sein Hochspannungsnetz in Deutschland für rund 810 Millionen Euro. In Zukunft wird das Netz zwei Konzernen gehören.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verkauft sein rund 9700 Kilometer langes Hochspannungsnetz im Osten und Norden Deutschlands. Neue Eigentümer sind der belgische Netzbetreiber Elia und der australische Infrastrukturfonds Industry Funds Management (IFM), wie die deutsche Vattenfall Europe AG am Freitag mitteilte. Der Wert des Netzes sei mit 810 Millionen Euro beziffert worden.

Der Vereinbarung zufolge bekommt Elia 60 Prozent der Anteile an der Netzbetriebsgesellschaft “50Hertz Transmission GmbH“ in Berlin sowie die operative Kontrolle. Der australische Mitinvestor IFM hält 40 Prozent. Die Übernahme muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

Bedeutung für den Ausbau der erneuerbaren Energien

Vattenfalls Stromautobahnen sichern die Verbindung von Europas größtem Strommarkt nach Dänemark, Polen und Tschechien. Wegen seiner Nähe zu den nord- und ostdeutschen Windkraftstandorten hat es besondere Bedeutung für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.

Ende Februar hatte bereits der größte deutsche Energiekonzern Eon den Verkauf seines Hochspannungsnetzes an die niederländische Gesellschaft Tennet unter Dach und Fach gebracht.

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