Vestas: Weniger Umsatz wegen Problemen in Travemünde

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Der weltgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas  hat seine Prognose für dieses Jahr korrigiert

Randers - Der weltgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas hat wegen Problemen beim Aufbau einer Fabrik in Lübeck-Travemünde seine Prognose für dieses Jahr zurückgenommen. Wieviel Umsatz sie nun erwarten.

Statt 7 Milliarden rechnen die Dänen nun nur noch mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in der Nacht zu Montag in Randers mitteilte. Auch der Gewinn gerät durch die Verzögerungen in Deutschland unter Druck. Die operative Marge dürfte statt bei 7 nur noch bei 4 Prozent liegen, hieß es. Die Aktie brach zu Handelsbeginn um rund 20 Prozent ein.

Die Produktion laufe nicht wie geplant an, erklärte das Unternehmen. “Sicherheit und Qualität haben bei Vestas oberste Priorität“, ließ sich Vorstandschef Ditlev Engel in der Mitteilung zitieren. Es wäre “unverantwortlich“ gewesen, das Projekt zu beschleunigen. Es werde nun im kommenden Jahr fertiggestellt. Er betonte, dass die Gewinne in Travemünde trotzdem weiter befriedigend seien. Weitere Verzögerungen in dem neuen Werk sind laut Vestas nicht auszuschließen.

Vestas legt am 9. November seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Im zweiten Jahresviertel hatten die Dänen nach einem schwachen Jahresauftakt wieder einen Gewinn erwirtschaftet.

dpa

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