Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Umfrage

Viele halten Montagszustellung von Briefen für unwichtig

Ein Briefträger der Deutschen Post unterwegs in einer Innenstadt. Bald könnte die Zustellpflicht an Montagen wegfallen. Foto: Philipp Schulze/dpa
+
Ein Briefträger der Deutschen Post unterwegs in einer Innenstadt. Bald könnte die Zustellpflicht an Montagen wegfallen. Foto: Philipp Schulze/dpa

Aus alter Gewohnheit schauen viele Bürger noch jeden Tag außer sonntags in den Briefkasten - obwohl im Digitalzeitalter immer weniger Sendungen ankommen. Bald könnte die Zustellpflicht an Montagen wegfallen. Ein Ärgernis? Eher nicht.

Bonn (dpa) - Viele Bundesbürger legen keinen Wert auf die Montagszustellung von Briefen. Wie aus einer Yougov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht, halten 41 Prozent der Befragten die Zustellung am Wochenbeginn für generell überflüssig oder ihnen ist sie egal.

Nur ein gutes Viertel (27 Prozent) gab an, dass ihnen der Briefeinwurf an Montagen wichtig ist. Bisher muss die Deutsche Post an jedem Werktag Briefe austragen. Allerdings kommen an Montagen nur wenige Briefe an, weil Firmen und Behörden am Wochenende nichts verschicken. Das Bundeswirtschaftsministerium sitzt an einem Gesetz, das die Montags-Zustellpflicht kippen könnte.

An der Online-Umfrage von Yougov hatten gut 2000 Menschen teilgenommen. Verbraucher, die trotz fortschreitender Digitalisierung nichts vom Internet halten und offline leben, sind damit nicht inbegriffen - besonders ihnen dürften physische Briefe weiter wichtig sein. Dennoch ist die Richtung, in der die Befragung weist, bemerkenswert. Zumal ein weiteres Viertel (28 Prozent) angab, das Ende der Montagszustellung für eine gute Idee zu halten - vorausgesetzt, das Briefporto würde dann billiger, schließlich hätte die Deutsche Post dann ja auch weniger Arbeit.

Die Umfrage macht zudem deutlich, dass die Bedeutung von Briefen im Internetzeitalter stark gesunken ist. Nur elf Prozent der Befragten gaben an, pro Jahr mehr als zwölf persönliche Briefe zu verschicken - also im Schnitt etwa einen pro Monat. Ebenfalls elf Prozent erklärten, nie Briefe zu versenden. Ein Drittel (33 Prozent) tut dies selten (ein bis zwei Mal im Jahr), ein weiteres knappes Drittel (29 Prozent) manchmal (drei bis fünf Mal). 14 Prozent bezeichnen sich als häufige Briefeschreiber, also sechs bis zwölf Mal im Jahr.

Kommentare