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Viele Probleme bei Online-Handel zwischen EU-Staaten

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Die EU-Kommission hat herausgefunden: Internet-Käufer aus Deutschland durchschnittlich viele Probleme beim Handel über EU-Grenzen hinweg.

Brüssel - Die EU-Kommission hat weit verbreitete Mängel im grenzüberschreitenden Online-Handel kritisiert. Ein Test habe ergeben, dass 61 Prozent aller Kaufversuche nicht funktionierten.

Das sagte Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva am Donnerstag in Brüssel. Die Händler hätten entweder nicht in das gewünschte Land geliefert oder keine angemessene Form der grenzüberschreitenden Bezahlung angeboten. Viele Produkte seien aber gerade in kleineren Staaten nicht oder nur deutlich teurer zu haben. Für die Studie wurden demnach rund 11.000 Test-Bestellungen ausgeführt.

Deutsche Internet-Käufer haben besonders viele Probleme

Nach der Studie haben Internet-Käufer aus Deutschland durchschnittlich viele Probleme beim Handel über EU-Grenzen hinweg. Demnach scheiterten über 60 Prozent aller Versuche, in einem Online-Shop eines anderen EU-Staates einzukaufen. Am schwersten haben es demnach die Bürger der beiden jüngsten EU-Mitgliedsstaaten, Rumänien und Bulgarien. Drei Viertel aller Kaufversuche aus diesen Ländern blieben erfolglos.

Kuneva kritisierte, dass im Online-Handel viele Chancen für Verbraucher ungenutzt blieben. In mehr als der Hälfte der Mitgliedsstaaten hätten Kunden 50 Prozent der getesteten Produkte im Ausland um ein Zehntel billiger kaufen können. Die Verbraucherschutzkommissarin forderte, die Regeln des Online-Handels in den einzelnen Mitgliedsstaaten einfacher und einheitlicher zu machen.

AP

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