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«Namhafter Betrag»

VW entschädigt im Dieselskandal österreichische Polizei

VW und Österreich haben sich im Streit über die Wertminderung an etwa 2100 Polizeifahrzeugen geeinigt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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VW und Österreich haben sich im Streit über die Wertminderung an etwa 2100 Polizeifahrzeugen geeinigt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg/Wien (dpa) - Im Dieselskandal hat sich der Autobauer VW mit dem österreichischen Staat auf eine Entschädigung geeinigt. Das bestätigten der österreichische Innenminister Wolfgang Peschorn in Wien und ein VW-Sprecher in Wolfsburg. Zuvor hatte die Zeitung «Der Standard» darüber berichtet.

In dem Streit ging es um die Wertminderung an etwa 2100 VW-Dieselfahrzeugen im Fuhrpark der österreichischen Polizei durch eine manipulierte Abgas-Software.

«Wir haben über den konkreten Betrag Stillschweigen vereinbart. Es ist ein namhafter Betrag, und er ist angemessen», sagte Peschorn in der Radiosendung «Ö1 Mittagsjournal». Nach Angaben aus Kreisen liegt der Wert der Entschädigung aber deutlich unter den 2,6 Millionen Euro, die Österreich gefordert hatte.

Ein VW-Sprecher sagte auf Anfrage, dass der österreichische Importeur Porsche Austria GmbH den Vergleich geschlossen habe, nicht VW in Deutschland. Der Sprecher betonte, die Einigung mit der Republik Österreich bedeute keinen Präzedenzfall. «Der Vergleich hat keine Auswirkungen auf andere anhängige Verfahren», fügte er hinzu.

VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen («Defeat Devices») wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Wegen des «Dieselgate»-Skandals hat der Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht.

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