Warentest: Beratung bei Banken oft "mangelhaft"

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Berlin - Die Anlageberatung bei Geldinstituten hat sich laut Stiftung Warentest weiter verschlechtert. Die Ergebnisse der Untersuchung im Einzelnen.

Wenige Monate nach Einführung der neuen Regeln für die Beratung von Bankkunden testete die Stiftung in insgesamt 146 Beratungsgespräche 21 Geldhäuser.

Fazit: Sechs Mal schnitten die Institute mit einem “mangelhaft“ ab, die Note “gut“ wurde gar nicht vergeben.

Seit Jahresbeginn sind die Geldinstitute gesetzlich verpflichtet, bei einer Anlageberatung über Wertpapiere ein Beratungsprotokoll auszustellen.

Bei dem Test im Frühjahr erhielten nur etwa die Hälfte der Kunden, bei denen es notwendig gewesen wäre, dieses Protokoll. Stiftung Warentest stellte die Ergebnisse am Dienstag in Berlin vor. Insgesamt schnitten die untersuchten Geldhäuser noch schlechter ab als bei einer vergleichbaren Studie im Sommer 2009. Damals bekamen zwei Geldinstitute die Note “mangelhaft“.

Etwas besser schnitten die Berater jetzt bei der verbindlichen Abfrage von Vermögenssituation, Einkommen, Beruf und Anlagezielen ab. Viele Kundengespräche waren aber auch in dieser Hinsicht nach wie vor lückenhaft. 

dpa

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