Wegen Krise: Hundt bringt Lohnsenkungen ins Gespräch

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Dieter Hundt

Berlin - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat wegen der Wirtschaftskrise Lohnsenkungen ins Gespräch gebracht.

Tarifliche Kostenentlastungen seien bei Umsatzrückgängen von 30 bis 40 Prozent aus betriebswirtschaftlicher Sicht für viele Unternehmen oder für ganze Branchen “durchaus berechtigt“, sagte Hundt am Dienstag in Berlin . Ob irgendein Arbeitgeberverband darüber nachdenke, könne er nicht sagen.

Die Wirtschaftskrise in 17 Bildern

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Hundt bescheinigte den Gewerkschaften für die zurückliegenden Abschlüsse “tarifpolitische Vernunft“. Auch bei den im kommenden Jahr anstehenden Tarifverhandlungen müssten am Ende “angemessene Tarifvereinbarungen“ stehen. “Wenn alte Formeln der Gewerkschaften angewendet werden, dass die Produktivitätssteigerung und die Inflationsrate die Grundlage für Tariferhöhungen sein sollen, dann müssen wir im nächsten Jahr in wichtigen Branchen eine deutliche Lohnsenkung vereinbaren“, sagte Hundt. “Ich denke aber nicht, dass das die Grundlage für die Verhandlungen sein kann.“ Die Arbeitgeber wollen aber krisenbedingt tarifliche Leistungen überprüfen.

dpa

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