Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wichtigste Saison des Jahres

Weihnachten lohnt sich für Händler und Spendensammler

Adventszeit ist Einkaufszeit: Zahlreiche Menschen sind auf der Stuttgarter Königstraße unterwegs und erledigen Weihnachtseinkäufe. Foto: Christoph Schmidt/dpa
+
Adventszeit ist Einkaufszeit: Zahlreiche Menschen sind auf der Stuttgarter Königstraße unterwegs und erledigen Weihnachtseinkäufe. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Weihnachten bringt für viele Geschäfte erst den notwendigen Umsatz. Aber auch die Konsumenten haben mit ihrer gestiegenen Kaufkraft mehr zum Fest.

Wiesbaden (dpa) - Weihnachten ist für eine Vielzahl von Geschäften und Betrieben die wichtigste Saison des Jahres. Nach einem am Montag veröffentlichten Bericht des Statistischen Bundesamtes verzeichnet der Einzelhandel 19 Prozent seines Jahresumsatzes in den Monaten November und Dezember.

Einzelne Unter-Branchen wie der Buchhandel (24 Prozent) oder Spielwarenhandel (26 Prozent) liegen noch darüber. Auch die Spendenbereitschaft der Bundesbürger steigt zum Fest der Liebe und zum Ende des Steuerjahres: Im Dezember fallen rund 20 Prozent der jährlichen Spendensumme an.

In Zeiten steigender Reallöhne haben die meisten Bürger sogar etwas mehr Geld zum Ausgeben bei moderat gestiegenen Preisen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lagen die durchschnittlichen Preise für Waren und Dienstleistungen im November 2019 nur 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Einzelne Konsumartikel wie elektrische Rasierer oder Kaffeemaschinen seien sogar günstiger zu haben als zu Weihnachten 2018. Teurer geworden sind hingegen Bücher, wie die Testkäufe ergeben haben.

Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) weist auf den langfristigen Preisverfall klassischer Geschenke hin. Vor allem der technische Fortschritt hat Produkte seit 1960 deutlich günstiger gemacht, sagt Experte Christoph Schröder. Damals musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 43 Tage für einen Schwarz-Weiß-Fernseher schuften. Heute ist ein moderner Flachbildfernseher schon nach einer Arbeitswoche verdient. Für eine Flasche Cognac muss eine halbe Stunde gearbeitet werden - statt fünf Stunden im Jahr 1960. Ungefähr gleich geblieben sind hingegen die Preise für Bücher und Theaterkarten.

In den Wohnzimmern stehen zumeist Weihnachtsbäume aus heimischer Produktion: Auf 29,8 Millionen Exemplare beziffert der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie den nahezu unveränderten Absatz in diesem Jahr. Vor einem Jahr wurden 2,6 Millionen Bäume importiert, also nicht einmal ein Zehntel. Der Schmuck wird hingegen immer häufiger importiert: 17.720 Tonnen im Wert von rund 143 Millionen Euro kamen im vergangenen Jahr aus dem Ausland, davon 72 Prozent aus China.

Kommentare