Insolvenzverwalter

"Weltbild"-Belegschaft vor harten Einschnitten

+
Passanten gehen in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) an einer Filiale der Verlagsgruppe Weltbild vorbei (Archivbild).

Augsburg - Beim insolventen „Weltbild“-Verlag in Augsburg droht ein massiver Stellenabbau.

Der Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz, Patrick Hacker, sagte der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag): „Es ist auf allen Seiten bekannt, dass es zu Einschnitten kommen muss.“ Nach Informationen der Zeitung ist jeder dritte der 2200 Arbeitsplätze akut bedroht. Hacker sagte: „Wenn Entscheidungen gefallen sind, sprechen wir zuerst mit den Mitarbeitern und informieren dann intern den gesamten Betrieb.“ Nach Informationen der „Augsburger Allgemeinen“ soll am kommenden Freitag eine Betriebsversammlung stattfinden .

Die katholische Verlagsgruppe hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Die Kirche hatte 65 Millionen Euro Hilfe in Aussicht gestellt. Der Sprecher des Insolvenzverwalters sagte: „Die Umsätze bewegen sich derzeit innerhalb des Planungskorridors der Insolvenzverwaltung.“

dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser