Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Weltweite Arbeitslosenzahl auf Rekordhoch

Davos - Trotz der rasanten Wirtschaftserholung bleibt die Arbeitslosigkeit weltweit auf einem Rekordhoch. Rund 205 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr arbeitslos, kaum weniger als im Krisenjahr 2009.

Das ergaben Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die am Dienstag vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht wurden. Für 2011 sagt die ILO nur eine leichte Abnahme der Arbeitslosenquote von 6,2 im Vorjahr auf 6,1 Prozent voraus. Dann dürften noch 203,3 Millionen Menschen auf der Welt ohne Arbeit sein.

Die Tops und Flops der Jobs

Fotos

Eine Ausnahme stelle lediglich Deutschland dar, weil mit Maßnahmen wie der Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit erfolgreich gedrückt werden konnte. Vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise lag die weltweite Arbeitslosenquote 2007 bei 5,6 Prozent. Durch die Krise sei die Zahl der Arbeitslosen weltweit um 27,6 Millionen gestiegen. Besonders stark betroffen waren die Industrieländer. Zwischen 2007 und 2010 stieg hier die durchschnittliche Arbeitslosenrate von 5,8 auf 8,8 Prozent.

Die ILO mahnte, trotz aller Bemühungen, die hohe Verschuldung der nationalen Haushalte abzubauen, dürfe die Schaffung von Arbeitsplätzen nicht vernachlässigt werden. “Es kann keine nachhaltige konjunkturelle Erholung geben ohne eine Erholung auf den Arbeitsmärkten“, sagte der Direktor von ILO Deutschland, Wolfgang Schmidt.

dpa

Kommentare