Winterkorn gibt auch Vorstandsvorsitz der Porsche-Holding auf

+
Martin Winterkorn gibt auch seinen Vorstandsvorsitz bei der Porsche-Holding auf. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Stuttgart/Wolfsburg (dpa) - Der Abgas-Skandal bei Volkswagen kostet den früheren VW-Vorstandschef Martin Winterkorn wie erwartet auch sein Amt als Chef der Porsche-Holding PSE.

Winterkorn beende den Vorstandsvorsitz bei dem VW-Großaktionär PSE Ende Oktober, teilte die Holding aus Stuttgart am Samstag per Finanz-Pflichtmitteilung mit.

Winterkorns Amt an der PSE-Spitze übernimmt zum November der ehemalige VW-Konzernfinanzchef und neue VW-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch. Der 68 Jahre alte Winterkorn war Ende September als Folge der Affäre um manipulierte Abgaswerte als VW-Boss zurückgetreten, um die Verantwortung zu übernehmen. Er beteuerte aber seine Unschuld und erklärte, nichts von den Vorgängen gewusst zu haben. In der Folge war spekuliert worden, dass Winterkorn auch sein Amt bei der PSE verlieren müsste.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser