Zinswetten: Deutsche Bank verliert vor BGH

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Karlsruhe - BGH-Urteil: Die Deutsche Bank muss einer Papierfirma wegen von ihr empfohlener hoch spekulativen Zinswetten 540.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte am Dienstag, die Bank habe ihre Beratungspflicht verletzt. Der Entscheidung wird Signalcharakter zugeschrieben, da zahlreiche Kommunen und mittelständische Unternehmen mit solchen Swap-Geschäften Millionenverluste erlitten und gegen die Deutsche Bank geklagt haben.

Die Ille Papier-Service GmbH aus Altenstadt bei Frankfurt hatte der Bank vorgeworfen, bei der Empfehlung für dieses Finanzprodukt nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt zu haben und sie auf Schadensersatz verklagt. Das Unternehmen verlangte von der Deutschen Bank 541.074 Euro plus Zinsen.

dapd

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