Burda stellt sich auf schwierige Zeiten ein

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Hubert Burda (Archivbild).

München - Der Medienkonzern Burda rüstet sich nach einem Umsatzplus im vergangenen Jahr für schwierige Zeiten. Ein Restrukturierungsprogramm soll weitergeführt werden.

 “Das Haus wird damit in aller Entschlossenheit die bestehenden Möglichkeiten zur Ergebnisoptimierung nutzen.“ Dazu gehören auch weitere Einsparungen bei den Arbeitsplätzen.

“Wir bauen in allen Bereichen, in denen es wirtschaftlich notwendig ist, mit Augenmaß Personal ab“, sagte Paul-Bernhard Kallen, Vorstand für Technologie, Finanzen und Ausland, dem “Handelsblatt“ (Mittwoch). Eine Größenordnung wurde nicht genannt.

Die Einstellung weiterer Zeitschriften ist nach Angaben eines Sprechers aber nicht geplant. Vor drei Wochen hatte der Verlag wegen der Krise am Anzeigen- und Werbemarkt seine Mode- und Frauenzeitschrift “Amica“ eingestellt, nachdem es wenige Monate zuvor die beiden Zeitschriften “Tomorrow“ und “Young“ getroffen hatte. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der Arbeitsplätze bei Burda um rund 350 auf 7592 gesunken. Weltweit produzierte der Verlag zusammen mit seinen Partnerverlagen 261 Titel.

Für weitere Zukäufe sieht sich der Verlag gut gerüstet. “Die aktuelle Schwäche der in- und ausländischen Verlagsmärkte führt zu einer verstärkten Konzentration, die gute Akquisitionsmöglichkeiten bieten.“ Die Digitalisierung der Medien werde weiter zunehmen. Im vergangenen Jahr trieb Burda seinen Wandel von einem deutschen Verlagshaus zu einem internationalen Multimediakonzern weiter voran.

Die Betriebsleistung stieg um 3,8 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro, der Konzernumsatz legte um 3,7 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro zu. Auch das Ergebnis im operativen Geschäft sei befriedigend gewesen.

dpa

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