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Aktuelle Zinsen mit Forward-Darlehen sichern

Nürnberg - Mit einem Forward-Darlehen können Kreditnehmer sich schon heute die Kreditzinsen für morgen sichern.

Das macht diese Darlehensform in den jetzigen Zeiten mit sehr niedrigen Hypothekenzinsen besonders attraktiv, berichtet das ImmobilienportalImmowelt.de. Da mittelfristig von steigenden Zinsen auszugehen ist, sichern sich Bankkunden mit dem Forward-Darlehen die günstigen Zinsen für eine spätere Anschlussfinanzierung schon jetzt. Denn das ist das Besondere am Forward-Darlehen: Der Abschlusszeitpunkt schließt nicht direkt an das Fälligkeitsdatum der bisherigen Zinsvereinbarung an, er kann schon bis zu fünf Jahre vor dem Auslauf des aktuellen Immobiliendarlehens abgeschlossen werden.

Ganz risikolos sind Forward-Darlehen allerdings nicht, mahnt Immowelt.de. Da sie mit einem Zinsaufschlag von rund 0,5 Prozent behaftet sind, lohnen sie sich erst, wenn die Hypothekenzinsen von jetzt knapp unter fünf Prozent um mindestens 0,51 Prozentpunkte steigen. Ist dies nicht der Fall, zahlt man im Vergleich zu einer normalen Anschlussfinanzierung zu den dann aktuellen Konditionen drauf. Forward-Darlehen stellen also eine Art Zinsspekulation dar.

Wie immer bei Kreditverträgen ist auch hier ein Vergleich der Konditionen, zum Beispiel mithilfe von Angebotsvergleichen im Internet, sehr wichtig. Außerdem sollte man nicht unversucht lassen, die Höhe der Zinsen nochmals im direkten Kontakt zu verhandeln, rät Immowelt.de.

Quelle: www.immowelt.de

Rubriklistenbild: © pa

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