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Rund eine Million

Anzahl der Wärmepumpen in Deutschland relativ niedrig

Wärmepumpe als Heizung
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Rund eine Million Haushalte in Deutschland nutzen eine Wärmepumpe. Foto: picture alliance / dpa

Heizen mit Wärmepumpe gilt als klimafreundlich. Daher fördert die Bundesregierung den Wechsel zu dieser Heizart. Welche Wirkung zeigt das?

Berlin (dpa) - Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 120.000 neue Heizungswärmepumpen installiert. Das waren 40 Prozent mehr neue Pumpen als im Jahr davor, wie der Bundesverband Wärmepumpe weiter mitteilte.

Damit seien in deutschen Haushalten insgesamt nun etwas mehr als eine Million solcher Heizungssysteme eingebaut. Im internationalen Vergleich liege Deutschland mit dieser Zahl aber nach wie vor weit zurück, hieß es. Insgesamt sind laut Verband hierzulande rund 21 Millionen Heizungssysteme installiert.

Bei einem Großteil davon handelt es sich um Gasheizungen. Im Jahr 2019 lag ihr Anteil dem Verband zufolge bei knapp 80 Prozent. Weil die Bundesregierung den Wechsel zu Wärmepumpen inzwischen stärker fördert, könnte sich der Anteil im vergangenen Jahr stärker als sonst verändert haben. Seit Jahren sinkt der Anteil von Ölheizungen, die als besonders umweltschädlich gelten. Der Einbau neuer Ölheizungen soll ab 2026 deshalb nur noch eingeschränkt möglich sein.

Nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wurden bis 30. November 2020 insgesamt 211 079 Förderanträge für Heizungswärmepumpen gestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es noch rund 68.000 Anträge, wobei sich die Struktur des Förderprogramms geändert hat. Ausgezahlt worden seien seit Jahresbeginn 2020 Fördergelder in Höhe von 488 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210120-99-96442/2

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