Umweltschutz im Büro

Warum es wichtig ist, gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen

Umweltschutz ist wichtig, auch am eigenen Arbeitsplatz. Wir können schon bei der Einrichtung damit beginnen und mit Kleinigkeiten fortsetzen.
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Umweltschutz ist wichtig, auch am eigenen Arbeitsplatz. Wir können schon bei der Einrichtung damit beginnen und mit Kleinigkeiten fortsetzen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Themen, die bereits in den 70er Jahren populär geworden sind. Doch spätestens seit den Anfängen der Klimaaktivistin Greta Thunberg 2018 sind sie in aller Munde. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was wir auch im Büroalltag für unsere Umwelt tun können.

Die Ökobilanz einzelner Büros wirkt auf den ersten Blick oft unproblematisch. Betrachtet man aber die Umweltbelastung aller Büros, verändert sich dieses Bild. Rund 18 Millionen Menschen arbeiten an Deutschlands Schreibtischen. Im Büroalltag gibt es viele Möglichkeiten, ressourcenschonend zu arbeiten und den Verbrauch von Papier und Energie zu reduzieren. Schon einzelne Maßnahmen können langfristige und gute Verbesserungen erzielen. Und nicht zu vergessen: Bereits bei der Beschaffung von Büromöbeln können bereits Umweltaspekte beachtet werden.

Umweltschutz bei Büromöbel Müller

Beispielsweise der Umstieg auf LED-Beleuchtung ist kostengünstig und energiesparend. 

Am Beispiel von Büromöbel Müller wird man sich bewusst, dass Umweltschutz bereits im Kleinen beginnt und ohne großen Aufwand betrieben werden kann. Von der Ausstellung bis zur Lieferung ist es möglich, diverse Kleinigkeiten anzuwenden, die Ressourcen schonen und somit der Umwelt zugute kommen. So hat sich Büromöbel Müller für Ökostrom entschieden und rüstet in all seinen Ausstellungen auf LED-Beleuchtung um. Weiter geht es mit der Auswahl der Hersteller nach ökologischen Kriterien, der umweltgerechten Entsorgung von Verpackungsmüll und der regelmäßigen Erneuerung des Fuhrparks inklusive der Optimierung der Tourenplanung bei der Belieferung. Davon dürfen sich gerne alle eine Scheibe abschneiden: Integriert jeder nur eine Handvoll der gängigen Nachhaltigkeitsmethoden sowohl in seinen privaten als auch in den Arbeitsalltag, dann kann die schiere Masse bereits viel bewirken!

Was verbrauchen wir im Büro?

Drehen Sie Ihre Heizung lediglich um einen Grad herunter, sparen Sie knapp 10% Heizkosten.

Wirft man einen Blick allein auf die Verbrauchszahlen von Papier, Strom und Tintenpatronen in deutschen Büros, so sind die Belastungen für die Umwelt nicht mehr von der Hand zu weisen. Man möchte sich kaum vorstellen, was noch obenauf kommt, wenn man Verkehr, Plastik und ineffiziente Raumgestaltung mit einrechnet. Rund zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer fährt mit dem Auto zur Arbeit, die meisten davon einzeln. Das Plastikproblem erklärt sich nahezu selbst, hinzu kommt die in Büros meist fehlende Mülltrennung. Verdeutlicht durch Zahlen, entsteht ein erschreckendes Bild:

  • Rund 800.000 Tonnen Büro- und Administrationspapiere werden jährlich in Deutschland genutzt - das reicht, einen Meter breit, 250 Mal um den Äquator.
  • 833 Blätter Papier verbraucht ein Büroangestellter monatlich.
  • Um ein Blatt Papier herzustellen, braucht man 10 Liter Wasser.
  • 60,4 Mio. Tintenpatronen wurden 2017 in Deutschland gebraucht.
  • 41% des Stromverbrauchs im Büro geht von IT-Geräten aus.
  • Allein im Standby-Modus verbrauchen diese Geräte ca. 15% des Stroms.
  • Man benötigt rund 30% mehr Heizenergie, wenn man die Heizung auf 25 Grad einstellt. Ideal ist allerdings eine Arbeitstemperatur von 20 Grad.
  • Ca. 100 Mio. Tonnen CO2 werden im Jahr durch PKWs ausgestoßen.
  • Es treiben aktuell etwa 150 Mio. Tonnen Plastik in den Meeren.

Einfluss der Coronakrise auf die Umwelt: Was bedeuten die positiven Effekte für die Zukunft?

Satellitenbilder zeigen eine deutlich bessere Luftqualität. CO2-Emmissionen sinken. Tiere nutzen unsere Abwesenheit und kehren in die Städte zurück. Straßen- und Fluglärm nehmen ab und senken lärmbedingte Gesundheitsrisiken. 

Nicht nur die Tiere trauen sich in die Städte, auch die Blumen gedeihen prächtig.

Besonders die Wochen des Lockdowns aufgrund des Coronavirus haben gezeigt, welch großen Einfluss der Mensch durch Verkehr und Industrie auf die Umwelt hat. Die Natur konnte durch die vorübergehende Schließung vieler Fabriken und des nahezu vollständig eingestellten Straßenverkehrs regelrecht aufatmen. Würden alle Unternehmen und Arbeitnehmer nach der Krise wieder wie zuvor weitermachen, sei der positive Effekt allerdings nur von kurzer Dauer. Doch können wir uns diese Auswirkungen zum Vorbild nehmen und bei der Wiederaufnahme der Betriebe Verantwortung für das Klima und unsere Umwelt übernehmen. 

Auch Bürobetreibende können die Zeit vor der Rückkehr ihrer Mitarbeiter aus dem Homeoffice nutzen, um sich ein wenig umzustrukturieren. Nachhaltigkeitsziele wie Klimaschutz, Ressourcenschonung, Emissionsminderungen und nachhaltige Digitalisierung tragen zur Einhaltung des europäischen Green Deals bei. Wer nicht sowieso schon alle Maßnahmen beherzigt, um einen klimaneutralen Arbeitsalltag zu fördern, der sollte sich anhand der folgenden Tipps spätestens jetzt mit deren Umsetzung beschäftigen. Denn der Corona-Lockdown hat ganz deutlich gezeigt, welche Auswirkungen unser Verhalten auf die Umwelt hat. 

10 Tipps fürs "grüne" Büro

Abschaltbare Steckerleisten, wiederaufladbare Akkus, Abstecken der Ladegeräte bei Nichtgebrauch - einfach Wege zum Einsparen von Strom.

1) Energie sparen - Dieser Tipp ist nicht neu und hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die Umwelt, es lässt sich dadurch auch bares Geld sparen. Setzen Sie auf sparsame LED-Beleuchtung, nutzen Sie natürliche Belüftungsmöglichkeiten (Stoßlüften) anstatt der Klimaanlage und schalten Sie Geräte bei Nichtgebrauch direkt aus. Dabei sollte man auch bedenken, dass selbst Steckerleisten weiter Strom verbrauchen, wenn der Kippschalter nicht umgelegt wurde. Achten Sie schon beim Kauf neuer Geräte auf einen niedrigen Energieverbrauch. Und auch die Umstellung auf Bewegungssensoren statt der üblichen Lichtschalter kann einiges an Strom sparen, wenn bei Feierabend gerne mal das Ausschalten des Lichts vergessen wird.

2) Wasser sparen - Wasser ist wertvoll, deshalb sollte auch dort effizient gespart werden. Beispielsweise lassen sich relativ einfach wassersparende Spüllösungen bei Toiletten installieren. Tropfende Wasserhähne können geräuschempfindliche Mitarbeiter schnell nerven, außerdem wird permanent Wasser verschwendet, holen Sie sich also schnellstmöglich einen Handwerker ins Haus. Und auch hier lässt sich beim Neukauf eines Gerätes wie z. B. eines Wasserkochers auf einen geringen Wasserverbrauch achten.

3) Müll trennen - In den meisten privaten Haushalten ist es mittlerweile selbstverständlich, dass der Müll getrennt wird: Restmüll, Bio, Glas, Papier, Alu, Blech etc. Aber in den Büros ist dieser Trend offenbar noch nicht ganz angekommen. Dabei ist es kein großer Akt, wenigstens nach den größten Büroabfällen zu trennen, besorgen Sie einfach verschiedene Behälter, beschriften diese nach "Restmüll", "Papier" und "Plastik" und schon ist der erste Schritt getan. Je nachdem, was sonst anfällt, können Sie noch weiter differenzieren.

4) Plastik vermeiden - Jeder kennt die Bilder von plastikbedeckten Meeren, deshalb ist es umso wichtiger, noch mehr Plastik zu vermeiden. Viele Büros bestellen Getränke beim Großhändler, schon hier ist es ein Leichtes, von Plastik- auf Glasflaschen umzusteigen.

Challege: Auf wie viel Plastik können Sie im Büroalltag verzichten?

5) Recyclen - Nicht nur Müll lässt sich recyclen, sondern auch Mittel des täglichen Bürobedarfs: Verwenden Sie recycelbares Papier und nutzen Sie Fehldrucke als Notizzettel. Doppelseitige Ausdrucke reduzieren den Papierverbrauch. Nicht jedes Dokument muss ausgedruckt werden, oft genügt die digitale Speicherung - auch die monatliche Gehaltsabrechnung lässt sich relativ problemlos digitalisieren. Außerdem bietet es sich an, Brief-, Luftpolsterumschläge und Kartons einfach wiederzuverwenden.

6) Büropflanzen aufstellen - Zum einen sehen Pflanzen natürlich schön aus und geben dem Büro eine angenehmere Atmosphäre. Zum anderen verbessern sie die Luftqualität in Innenräumen und im Außenbereich, auf Balkon oder dem Fensterbrett, bieten sie eine Nahrungsquelle für allerlei Insekten.

7) Sammelbestellungen aufgeben - Statt jeden Tag einzelne Bestellungen aufzugeben, sammeln Sie die Wünsche der Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum und geben eine große Bestellung auf - das spart Lieferkosten und -material und reduziert die Fahrten. 

8) PKW vermeiden - Mit dem eigenen Auto zu fahren ist natürlich bequem und man bleibt flexibel. Doch der Umwelt tut das ganz und gar nicht gut. Steigen Sie, wenn möglich, auf Fahrrad und den öffentlichen Verkehr um. Wenn diese Möglichkeiten unzumutbar sind, dann organisieren Sie zumindest Fahrgemeinschaften.

9) Geschäftsreisen vermeiden - Nicht immer muss man sich für ein einziges Meeting mehrere Stunden ins Flugzeug setzen oder weit mit dem Auto fahren. Besonders die Coronakrise hat uns gelehrt, dass Video- oder Telefonkonferenzen eine akzeptable Alternative sind. Und abgesehen davon, dass man den CO2-Ausstoß verringert, spart das durchaus auch Reisezeit und -kosten, die stattdessen in andere Bereiche investiert werden können.

10) Wissen teilen - Der gute Wille allein reicht nicht. Obwohl es wichtig ist, dass jeder Einzelne etwas für den Umweltschutz tut, so ist es umso wichtiger, dieses Bewusstsein bei allen Kollegen zu verankern. Sprechen Sie im Büro mit allen Mitarbeitern, diskutieren Sie verschiedene Möglichkeiten und deren Umsetzungen. Was tun Sie, was tut der Kollege aus der IT? Können Sie vielleicht dessen Angewohnheiten auch übernehmen? Teilen Sie Ihr Wissen und verlieren das Thema nie aus den Augen!

Kontakt Büromöbel Müller

Büromöbel Müller, Ihr Experte für dynamische und ökologische Arbeitsplätze, finden Sie in Raubling in der Rosenheimer Straße 7.

Telefon: 08035 87880
E-Mail: raubling@bmsofort.de

Öffnungszeiten: 

Montag – Freitag von 9 – 18 Uhr
Samstag von 9 – 13 Uhr

ha/Büromöbel Müller

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