Vom Dach in den Mixer: Solarstrom

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Braunschweig - Hausbesitzer, die sich von Energiepreisen unabhängig machen wollen, versorgen sich am besten selbst. Das spart Geld und übriger Strom wird ins Netz eingespeist.

Seit 2009 können Hausbesitzer selbst produzierten Strom auch für den Betrieb von Waschmaschine, Mixer oder Staubsauger nutzen. Günther Kasper vom Solarunternehmen Solvis in Braunschweig: „Der Eigenverbrauch von Solarstrom schafft neue Freiheiten. Man muss nicht mehr teuer bei Stromanbietern einkaufen.“

Mein Haus, mein E-Werk

Je mehr Sonnenstrom die Bewohner eines Hauses für sich verwenden, desto lukrativer wird das eigene E-Werk. Beispiel: Eine Familie produziert 4.000 Kilowattstunden Solarstrom und nutzt 1.600 Kilowattstunden davon im eigenen Haushalt. Durch den privaten Verbrauch bekommt die Familie derzeit 215,28 Euro und spart durchschnittlich weitere 393,60 Euro ein, weil sie keinen Strom mehr erwerben muss. Beim Eigenverbrauch gibt es für die ersten 30 Prozent 12,36 Cent, darüber hinaus 16,74 Cent je Kilowattstunde. Weitere 2.400 Kilowattstunden speist die Familie ins öffentliche Netz ein und lässt sich dies mit 689,76 Euro bezahlen. In der Addition von Eigenverbrauch und Netzeinspeisung erwirtschaftet sie einen Jahresertrag von 1298,64 Euro. Der Solvis-Experte: „Das ist ein Plus von 149,04 Euro gegenüber der reinen Einspeisung.“

Gute Nachricht: Die Einspeisevergütung bleibt laut der Bundesnetzagentur jetzt doch nach dem 1. Juli in der bisherigen Höhe erhalten.

Pressemmitteilung SOLVIS GmbH & Co KG

Rubriklistenbild: © dpa

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