Wiederverwerten & umsatteln

Mit diesen Tipps kommen Sie ohne Plastik durch den Alltag

2017 gingen in Deutschland 2,4 Milliarden Plastiktüten über den Ladentisch. Eine der leichtesten Maßnahmen, dieses unnötige Plastik zu sparen, ist beim Einkauf auf langlebige "Transportmittel" umzusteigen: Ob Einkaufskorb, Rucksack oder Stoffbeutel – es gibt viele umweltfreundliche Alternativen.
1 von 5
2017 gingen in Deutschland 2,4 Milliarden Plastiktüten über den Ladentisch. Eine der leichtesten Maßnahmen, dieses unnötige Plastik zu sparen, ist beim Einkauf auf langlebige "Transportmittel" umzusteigen: Ob Einkaufskorb, Rucksack oder Stoffbeutel – es gibt viele umweltfreundliche Alternativen.
Insbesondere beim Lebensmitteleinkauf gibt es großes Sparpotenzial. Viele Plastikverpackungen lassen sich problemlos vermeiden, indem man unverpackte Waren kauft: Brot vom Bäcker, Wurst vom Metzger, statt eingeschweißtem Obst und Gemüse regionale Produkte vom Wochenmarkt. Viele Lebensmittel – von Nüssen über Kaffee und Müsli bis zu Nudeln und Reis – gibt es in sogenannten "Unverpackt-Läden" lose zu kaufen.
2 von 5
Insbesondere beim Lebensmitteleinkauf gibt es großes Sparpotenzial. Viele Plastikverpackungen lassen sich problemlos vermeiden, indem man unverpackte Waren kauft: Brot vom Bäcker, Wurst vom Metzger, statt eingeschweißtem Obst und Gemüse regionale Produkte vom Wochenmarkt. Viele Lebensmittel – von Nüssen über Kaffee und Müsli bis zu Nudeln und Reis – gibt es in sogenannten "Unverpackt-Läden" lose zu kaufen.
Der Großteil des Plastikmülls besteht aus Einweg-Plastikflaschen für Wasser, Säfte und Softdrinks: Laut der Deutschen Umwelthilfe verbraucht jeder Deutsche jährlich 207 Einweg-Plastikflaschen, insgesamt landen also 47 Milliarden Flaschen pro Jahr auf dem Müll. Statt Wasser in Flaschen zu kaufen, sollten Verbraucher Leitungswasser trinken oder auf Glasflaschen umsteigen.
3 von 5
Der Großteil des Plastikmülls besteht aus Einweg-Plastikflaschen für Wasser, Säfte und Softdrinks: Laut der Deutschen Umwelthilfe verbraucht jeder Deutsche jährlich 207 Einweg-Plastikflaschen, insgesamt landen also 47 Milliarden Flaschen pro Jahr auf dem Müll. Statt Wasser in Flaschen zu kaufen, sollten Verbraucher Leitungswasser trinken oder auf Glasflaschen umsteigen.
Mikroplastik ist inzwischen allgegenwärtig. Auch wenn sie fast unsichtbar sind, schädigen die kleinen Kunststoffpartikel das Ökosystem nachhaltig. Mikroplastik wird beispielsweise in Kosmetika wie Cremes, Zahnpasta, Duschgel, Make-Up zum Peelen oder als Füll- und Bindemittel eingesetzt. Über das Abwasser gelangen die Partikel in die Kanalisation und von dort aus in die Oberflächengewässer. Auch synthetische Kleidung aus Polyester oder Nylon setzt beim Waschen Mikropartikel frei. Um Mikroplastik zu vermeiden, ist die Wahl von natürlichen Stoffen empfehlenswert: Bei Kosmetika sind Bio-Produkte mit pflanzlichen Rohstoffen eine gute Alternative. Bei Kleidungskauf lohnt ein Griff zu reinen Naturfasern wie Wolle, Baumwolle, Leinen oder Hanf.
4 von 5
Mikroplastik ist inzwischen allgegenwärtig. Auch wenn sie fast unsichtbar sind, schädigen die kleinen Kunststoffpartikel das Ökosystem nachhaltig. Mikroplastik wird beispielsweise in Kosmetika wie Cremes, Zahnpasta, Duschgel, Make-Up zum Peelen oder als Füll- und Bindemittel eingesetzt. Über das Abwasser gelangen die Partikel in die Kanalisation und von dort aus in die Oberflächengewässer. Auch synthetische Kleidung aus Polyester oder Nylon setzt beim Waschen Mikropartikel frei. Um Mikroplastik zu vermeiden, ist die Wahl von natürlichen Stoffen empfehlenswert: Bei Kosmetika sind Bio-Produkte mit pflanzlichen Rohstoffen eine gute Alternative. Bei Kleidungskauf lohnt ein Griff zu reinen Naturfasern wie Wolle, Baumwolle, Leinen oder Hanf.
Auch Wegwerfprodukte lassen sich meist mehrmals verwenden: Die typische dünne Plastiktüte aus der Gemüseabteilung kann zum Beispiel als Frischhaltebeutel zweitverwertet werden. Und umweltfreundliche Kosmetika lassen sich leicht selbst herstellen – das spart sowohl Verpackungsmüll als auch Mikroplastik und nicht zuletzt Geld. Für eine feuchtigkeitsspendende Maske reichen zwei Zutaten: Quark und Erdbeeren. Kaffeesatz ergibt ein sanftes und zugleich straffendes Körperpeeling. Aus einem pflegenden Basisöl wie Jojoba-, Avocado- oder Kokosöl entsteht durch Zugabe von ätherischen Ölen im Handumdrehen eine natürliche Bodypflege: Einfach 100 Milliliter Basisöl mit 15 Tropfen eines ätherischen Öls mischen – fertig.
5 von 5
Auch Wegwerfprodukte lassen sich meist mehrmals verwenden: Die typische dünne Plastiktüte aus der Gemüseabteilung kann zum Beispiel als Frischhaltebeutel zweitverwertet werden. Und umweltfreundliche Kosmetika lassen sich leicht selbst herstellen – das spart sowohl Verpackungsmüll als auch Mikroplastik und nicht zuletzt Geld. Für eine feuchtigkeitsspendende Maske reichen zwei Zutaten: Quark und Erdbeeren. Kaffeesatz ergibt ein sanftes und zugleich straffendes Körperpeeling. Aus einem pflegenden Basisöl wie Jojoba-, Avocado- oder Kokosöl entsteht durch Zugabe von ätherischen Ölen im Handumdrehen eine natürliche Bodypflege: Einfach 100 Milliliter Basisöl mit 15 Tropfen eines ätherischen Öls mischen – fertig.

Die EU plant ein Plastikverbot - aber viele stellen sich die Frage, wie ein Leben ohne Plastik funktionieren kann? Wir haben einige Tipps für Sie bereit.

Mikroplastik in der Antarktis, ein Plastik-Kontinent im Pazifik – tagtäglich beweisen neue Schlagzeilen, dass die Welt in Plastikmüll zu ersticken droht. Jährlich werden weltweit etwa 78 Millionen Tonnen Plastikverpackungen produziert und weggeworfen. Davon verschmutzen rund 32 Prozent, also knapp 25 Millionen Tonnen, die Umwelt.

Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, plant die EU-Kommission nun ein teilweises Verbot von Einwegplastik wie Strohhalmen, Wattestäbchen oder Plastikgeschirr. Doch der Verbraucher selbst kann jetzt schon einiges tun, um weniger Plastik im Alltag zu verwenden. Das Feinkost-Unternehmen vomFASS gibt dafür fünf Tipps, die Sie sich oben in der Fotostrecke ansehen können.

Hätten Sie's gewusst? Fast jeder entsorgt Kassenzettel falsch.

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Zurück zur Übersicht: Wohnen

Kommentare