Viele halten ihn für verrückt

Wohnen in der Toilette? Amerikaner möchte Obdachlosen helfen

Viele Menschen leben auf der Straße - auch im kalifornischen Los Angeles. Dort möchte ein Mann mit einem kuriosen Wohnprojekt Obdachlosen helfen.

Auf diese Idee muss man erstmal kommen! Der US-Amerikaner, der sich im Netz TK Devine nennt, hat sich die Situation der vielen Obdachlosen auf den Straßen von Los Angeles angesehen und sich ein Herz gefasst: Mit einem Wohnprojekt für Bedürftige möchte er ihnen zumindest ein provisorisches Dach über dem Kopf bieten.

Aus mobilen Toiletten werden Mini-Wohnungen für Obdachlose

Seine Mission: Mobile Toiletten-Häuschen in kleine Wohnungen umwandeln. Was zunächst ziemlich sonderbar klingt, stellt sich als zweckdienliche Methode heraus, um Bedürftigen ein Minimum an Obdach und Privatsphäre zu ermöglichen.

Die Mini-Wohnungen sehen dabei sogar recht gemütlich aus. Küche, Schrank, Bett - der Platz wird optimal genutzt, kein Quadratzentimeter wird verschwendet. Auf seiner Webseite dokumentiert er seine Arbeit und bitte um Unterstützung für sein Projekt.

Mit Erfindergeist und Menschenliebe möchte TK Devine die prekäre Lage auf dem Wohnungsmarkt verändern und das Leid der Menschen auf den Straßen lindern. Aber auch Studenten in Wohnungsnot möchte er seine Mini-Häuschen anbieten. Wie die Toiletten-Häuschen wohl angenommen werden? Nur gut, dass die Winter in Los Angeles recht mild sind...

Doch auch hierzulande gibt es Menschen, die mit wenig Platz auskommen. So wohnt(e) eine Berlinerin auf der Gästetoilette einer WG auf nur 2,4 Quadratmetern, wie merkur.de berichtet. Die kleinste Wohnung in München bemisst immerhin fünf Quadratmeter.

mil

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Rubriklistenbild: © instagram / ourbackyardhomes

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