Es werde Licht

Dunkle Räume hell gestalten - mit diesen Tricks funktioniert's

Einen finsteren Raum erhellen Sie mit wenigen Tricks.
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Einen finsteren Raum erhellen Sie mit wenigen Tricks.

Dunkle Räume wirken auf den ersten Blick weder einladend noch behaglich. Das lässt sich aber Gottseidank ändern. Wir haben Tipps, wie Sie Licht ins Dunkel bringen.

  • Dunkle Räume kommen meist durch fehlende oder kleine Fenster zustande.
  • Das Problem lässt sich mit kleinen Tricks jedoch gut beheben.
  • Was Sie bei Farben, Möbeln und Beleuchtung beachten müssen.

Schon bei der Wohnungsbesichtigung ist es vielen ein Anliegen, die Helligkeit der Räume zu begutachten. Schließlich will jeder so viel Sonnenlicht wie möglich tanken und in keiner düsteren, unwohnliche Kammer leben. Dass Räume dunkel sind, kann dabei verschiedene Gründe haben: Entweder fehlt ein Fenster komplett oder es ist nur sehr klein. Auch Räume, die nach Norden ausgerichtet sind, bekommen in der Regel weniger Sonne ab. Das muss aber kein Problem sein: Mit einigen Tricks zaubern Sie aus dunklen Räumen tolle Wohlfühloasen.

Die richtige Wandfarbe wählen

Um einen Raum hell zu gestalten, beginnen Sie am besten schon bei der Wandfarbe. Dunkle Farben sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden - was nicht bedeutet, dass alles klassisch in Weiß gehalten werden muss. Es gibt viele Pastellfarben, die etwas Leben in die Bude bringen, ohne einen Raum zu verdunkeln.

Oft lohnt es sich auch, mit Kontrasten zu arbeiten: Streichen Sie zum Beispiel nur eine einzige Wand - nicht die größte - und lassen Sie den Rest Weiß. So wirkt der Raum nicht langweilig und ist trotzdem hell. Auch farbenfrohe Bilder oder Fotos an den Wänden sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

Beleuchtung aus mehreren Quellen

Um mehr Licht ins Zimmer zu bringen, braucht es natürlich viel Beleuchtung. Das beginnt schon bei der Deckenlampe: Je nach Deckenhöhe eignen sich Deckenpaneel- oder Pendelleuchten, um einen Raum mit Licht zu fluten. Damit hat es sich aber noch lange nicht getan. Sorgen Sie für Licht aus mehreren Quellen - und zwar dort, wo es gebraucht wird. Das kann die Leseecke, der Esstisch oder eine Sitzecke sein. Auch Stehleuchten oder Spots erhellen einen Raum auf behagliche Weise. Oder Sie wählen einfach Möbelstücke, die bereits über eine integrierte LED-Beleuchtung verfügen: So können Sie zum Beispiel Erinnerungsstücke in einer Vitrine schön in Szene setzen.

Helle Möbel für ein strahlendes Zimmer

Setzen Sie auch bei den Möbeln auf helle Töne. Je nach Wandfarbe können Sie dabei zwischen Weiß und Pastelltönen wählen. Heißt: Ist die Wand bereits farbig, nehmen Sie weiße Möbel und umgekehrt - so vermeiden Sie das der ganze Raum Ton-in-Ton ist. Der Vorteil von weißen Möbeln ist zudem, dass Licht reflektiert wird - und das Zimmer gleich noch heller wirkt. Achten Sie auch darauf, einen kleinen, dunklen Raum nicht zu sehr mit Möbel vollzustellen. Bewusst platzierte Möbelstücke vergrößern einen Raum optisch.

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Spiegel und glänzende Oberflächen

Apropos Licht reflektieren: Neben weißen Möbeln geben auch glänzende Oberflächen und Spiegel das Licht aus der Umgebung weiter und lassen einen Raum damit heller erscheinen - vorausgesetzt, die direkte Umgebung ist hell gestaltet. Stehen glänzende Möbel nämlich vor einer dunklen Wand, geben auch sie nur dunkles Licht weiter. Platzieren Sie reflektierende Gegenstände also gekonnt vor hellen Flächen, die Sie spiegeln lassen wollen. Schon wirkt der Raum heller und größer als er eigentlich ist*.  

Licht ins Dunkel bringen - mithilfe von Vorhängen

Lassen Sie sich das Licht nicht von schweren, dunklen Vorhängen nehmen. Wählen Sie stattdessen transparente und helle Modelle aus leichten Stoffen. Vor pastellfarbenen Wänden wirken weiße Gardinen zum Beispiel besonders schön.

Sie wollen das Tageslicht am besten gar nicht filtern und jeden Sonnenstrahl im Raum genießen? Dann eignen sich auch Rollos oder Plissees*, die Sie ganz nach Belieben öffnen oder schließen können - zum Beispiel wenn Sie neugierigen Blicken entgehen wollen. Probieren Sie es einfach aus.

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Bitte Abstand halten - Einrichtungstipps fürs Schlafzimmer

Die meisten Betten stehen mit dem Kopfteil zur Wand - dazu wird auch geraten. Das befriedigt ein Sicherheitsbedürfnis der Menschen. Foto: DGM
Die meisten Betten stehen mit dem Kopfteil zur Wand - dazu wird auch geraten. Das befriedigt ein Sicherheitsbedürfnis der Menschen. © DGM
Wer ausreichend Platz im Schlafzimmer hat, stellt das Bett am besten so, dass an den Seiten 80 Zentimeter Platz zum Einsteigen und Aufstehen bleibt. Foto: DGM
Wer ausreichend Platz im Schlafzimmer hat, stellt das Bett am besten so, dass an den Seiten 80 Zentimeter Platz zum Einsteigen und Aufstehen bleibt. © DGM
Schlichte Farben, eine reduzierte Einrichtung - das sind die Rezepte für eine gute Einrichtung des Schlafzimmers. Foto: VdM
Schlichte Farben, eine reduzierte Einrichtung - das sind die Rezepte für eine gute Einrichtung des Schlafzimmers. © VdM
Weniger ist hier mehr: Das Schlafzimmer ist besser zurückhaltend und dezent eingerichtet. Das soll den Schlaf fördern. Foto: VdM
Weniger ist hier mehr: Das Schlafzimmer ist besser zurückhaltend und dezent eingerichtet. Das soll den Schlaf fördern. © VdM
Grüne Akzente machen sich gut im Schlafzimmer - die Farbe soll eine beruhigende Wirkung haben. Foto: VdM
Grüne Akzente machen sich gut im Schlafzimmer - die Farbe soll eine beruhigende Wirkung haben. © VdM
In das Schlafzimmer passt am besten warm-weißes Licht, das gemütlich wirkt. Energiesparlampen und LEDs mit 2700 bis 3300 Kelvin strahlen dieses aus. Foto: Licht.de
In das Schlafzimmer passt am besten warm-weißes Licht, das gemütlich wirkt. Energiesparlampen und LEDs mit 2700 bis 3300 Kelvin strahlen dieses aus. © Licht.de
Strahler und Leuchten in rund 50 bis 80 Zentimeter Abstand erhellen die Regale für die Kleidung. Foto: Licht.de
Strahler und Leuchten in rund 50 bis 80 Zentimeter Abstand erhellen die Regale für die Kleidung. © Licht.de

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