Entspannter Umzug ins neue Heim

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(Symbolbild)

Nürnberg - Jahr für Jahr wechseln rund sechs Millionen Menschen in Deutschland ihre Wohnungen. Knapp die Hälfte beauftragt dafür Umzugsunternehmen.

Deren Leistungspalette ist weit gefächert: Professionelle Umzugshelfer liefern die passenden Kartons und Verpackungen, transportieren das Hab und Gut, helfen beim Auf- und Abbau der Möbel und zu guter Letzt entsorgen sie auch noch den Abfall. Darüber hinaus werden auf Wunsch mitunter auch noch anfallende Renovierungs- und Handwerkerarbeiten übernommen. Da es große Qualitätsunterschiede gibt, ist es ratsam, auf Empfehlungen zu achten. Eine andere Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck vom Unternehmen zu verschaffen, sind kostenlose Besichtigungen und Beratungen in den eigenen vier Wänden. Bei dieser Gelegenheit kann dann gleich der tatsächliche Aufwand und Preis vor Ort ermittelt werden.

Denn die Preise der verschiedenen Anbieter variieren stark. Umzugswillige sollten sich daher mehrere Kostenvoranschläge erstellen lassen und beim Vergleichen bedenken, dass Spediteure nach zwei verschiedenen Methoden abrechnen können – nach Festpreis oder nach Aufwand. Bei Pauschalangeboten sollte unbedingt genau hingeschaut werden, welche Leistungen wirklich enthalten sind. Wer es noch billiger haben will, kann bei Umzugsauktionen sein Glück versuchen. Das Prinzip ist relativ einfach: Wer einen Umzug plant, gibt im Internet möglichst genau ein, was transportiert werden soll und welcher Service gewünscht ist. Die Speditionen sehen im Internet die Daten und unterbieten sich gegenseitig im Preis. Allerdings sollte bei der Wahl des Umzugsportals darauf geachtet werden, dass die Anfrage kostenlos ist und auch bei Anfragestornierungen keine Gebühren anfallen, rät Immowelt.de.

Ein Plus der Umzugsunternehmen im Gegensatz zum Umzug mit privaten Helfern ist neben der Bequemlichkeit die enthaltene Versicherungsleistung. Deren Grundhaftung liegt bei 620 Euro pro Kubikmeter Umzugsgut. Beschädigen die professionellen Helfer das Hab und Gut, sollten unbedingt die Meldepflichten der Spedition eingehalten werden, empfiehlt Immowelt.de. Bei offensichtlichen Schäden sollte das Umzugsunternehmen noch am selben Tag informiert werden. Für verdeckte Schäden gilt eine Reklamationsfrist von 14 Tagen.

Bei beruflich bedingten Umzügen können außerdem die Kosten für Wohnungssuche, Transport und Mehrbelastungen, die durch den Wechsel des Wohnortes entstehen, bei der nächsten Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Und seitdem das Finanzamt die Arbeit von Spediteuren, Malern und anderen Handwerkern als haushaltsnahe Dienstleistungen anerkennt, greift der Fiskus auch bei privaten Umzügen unter die Arme. 20 Prozent der Arbeitskosten können hierfür von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Dabei sind allerdings Höchstgrenzen zu beachten. Voraussetzung für den Steuerabzug ist, dass das Unternehmen eine korrekte Rechnung mit separat ausgewiesenen Arbeitskosten ausstellt und die Zahlung per Bankeinzug oder Überweisung erfolgt. Bar bezahlte Umzugskosten erkennt der Fiskus nicht an.

Quelle: www.immowelt.de

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